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Tipps zum optimalen Einsatz von Spaces unter OS X 10.7 Lion

Jan-Hendrik Fleischer

Veröffentlicht

Mit Spaces erleichtert Mac OS X die Arbeit am Mac. Es ist einfach praktisch: Auf virtuellen Desktops kann man seine Arbeit verteilen und ruck-zuck zwischen verschiedenen Arbeitsbereichen wechseln. So springt man beispielsweise von der Textverarbeitung zum Bildeditor oder Webbrowser, ohne im Wirrwarr zahlloser übereinander gestapelter Fenster zu ersticken – ideal für Multitasker. In Mac OS X 10.7 Lion gibt es Spaces nicht mehr unter gewohntem Namen. Stattdessen hat Apple die komplette Funktionalität in die neue Mission Control integriert. Ein paar Tipps helfen dabei, das generalüberholte Werkzeug noch effektiver zu verwenden.

1. Arbeitsbereiche (Spaces) einrichten

Während die Spaces etwa in Leopard von Haus aus auf vier virtuelle Desktops voreingestellt und auf bis zu 16 erweiterbar waren, gibt es eine solche Beschränkung in Lion nicht. Allerdings muss man die gewünschten Fenster zunächst einrichten. Dazu startet man die Mission Control mit der entsprechenden Taste oder per Trackpad mit einem Drei-Finger-Wisch nach oben. Bewegt der Nutzer den Mauszeiger in den rechten Desktopbereich, kann man einen neuen Arbeitsbereich hinzufügen:

Über das Kreuz in der linken oberen Ecke schließt man einen Schreibtisch wieder:

Weitere Konfigurationen sind über die Systemsteuerung möglich, allerdings nicht mehr unter dem Begriff Exposé und Spaces, sondern unter dem Dach der neuen Mission Control:

2. Anwendungen immer im gewünschten Fenster öffnen

Sind die Arbeitsbereiche eingerichtet, sollten die Programme am besten immer im richtigen Desktop starten. Dazu legt man das Programm ins Dock, wählt den gewünschten Schreibtisch und ruft über einen Rechtsklick auf das Programmsymbol die Optionen auf. In dem Dialogfeld lässt sich das Programm dem aktuellen Desktop fest zuweisen und startet fortan stets in diesem Bereich:

3. Ordner nur im aktiven Spaces-Fenster öffnen

Was für Anwendungen zutrifft, gilt auch für geöffnete Ordner: Sollen neue Ordner anstelle auf allen nur im geöffneten Desktop erscheinen, hilft ein Rechtsklick auf den Finder im Dock. Hier setzt man die Optionen auf Ohne:

4. Eigener Hintergrund für jedes Spaces-Fenster

Noch ein kosmetischer Tipp zum Schluss, der obendrein bei der Orientierung mit vielen Arbeitsbereichen hilft.

Jedem Desktop kann man einen eigenen Hintergrund zuweisen. Dazu wechselt man auf einen Schreibtisch, führt einen Rechtsklick in einem freien Bereich auf dem Desktop aus und wählt Schreibtischhintergrund ändern.

Lohn der Mühe sind leicht voneinander unterscheidbare Arbeitsbereiche, die obendrein noch chic aussehen. Aber Achtung: Schließt man einen Schreibtisch, geht auch das zugewiesene Hintergrundbild verloren und man muss es beim nächsten neu erstellten Desktop neu einrichten.


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