Geld verdienen mit WHAFF: Apps installieren und testen

Geld verdienen mit WHAFF: Apps installieren und testen

Ich habe mir die Frage gestellt, ob man mit einer App tatsächlich Geld verdienen kann. Das behauptet zumindest Android-App WHAFF. Der Google Play Store hat jede Menge solcher Apps im Angebot und sie alle versprechen schnelles Geld für wenig Arbeit.

Ich habe WHAFF 30 Tage lang genauer unter die Lupe genommen. Das kam im Test heraus.

Große Verwirrung auf dem Bildschirm

WHAFF

Die unübersichtliche Oberfläche von WHAFF verwirrt den Nutzer gleich zu Beginn.

Gleich zu Beginn fällt dem Nutzer die Vielzahl an Schaltflächen und Menüs auf. Die App macht ganz den Eindruck, als wollte sie alle jemals gesehenen Symbole auf einen Bildschirm quetschen.

Die App bietet beim ersten Start keinerlei Anweisungen. Also habe ich einfach auf Play gedrückt. Prompt verlangt WHAFF die Anmeldung mit dem Facebook-Konto.

Mehr spielen, mehr verdienen

WHAFF

Links sieht man die WHAFF Picks, rechts die erhältlichen Gutscheine.

WHAFF lädt den Nutzer dazu ein, Apps und Spiele von verschiedenen Herstellern zu installieren. Dafür erhält der Nutzer einen kleinen Betrag in Form eines Gutscheins. Diese Gutscheine löst man via Paypal zum Beispiel im PlayStation Store, bei Amazon, Google Play, Steam oder Facebook ein.

Die unterschiedlichen Angebote teilen sich in verschiedene Kategorien auf. Beispielsweise bietet WHAFF Premium Picks bis zu fünf Cent, wenn man pro Tag einige Minuten lang ein bestimmtes Spiel spielt.

Bis zu 60 Cent kann der Nutzer verdienen, wenn er im Spiel verschiedene Missionen erfüllt, ein bestimmtes Level erreicht, Kommentare bei Google Play hinterlässt oder Freunde einlädt.

Zweifelhafte Anbieter

WHAFF

In der Kategorie Other Picks findet man zum Teil auch Malware.

Nach einigen uninteressanten Angeboten habe ich in die Kategorie Other Picks gewechselt. Hier findet der Nutzer weitere Gutschein-Angebote. Für den Test habe ich hier Emoticons für WhatsApp gewählt.

Böses Erwachen

permissions

Gerade bei den Berechtigungen muss man sehr vorsichtig sein mit WHAFF.

Ich habe die Emoticons installiert, ohne dabei einen näheren Blick auf die Berechtigungen zu werfen. Nun konnte die Test-App in meinem Namen SMS versenden sowie Anrufe tätigen. Zudem hatte die Anwendung nun Zugriff auf mein Google-Konto – um nur ein paar der erteilten Berechtigungen zu nennen.

Als ich den Fehler bemerkt habe, war der Schaden bereits vorhanden. Die App hat eine SMS an einen Premium-Anbieter mit unbekannter Nummer versendet. Dieser Anbieter hat sofort einen Betrag abgebucht.

Ende gut, alles gut

Nachdem ich das Smartphone auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt und das Passwort geändert hatte, habe ich den abgebuchten Betrag zum Glück von meinem Mobilfunkanbieter zurückbekommen. Allerdings bedeutete dies das Ende des Tests.

WHAFF sollte seine Angebote besser kontrollieren. Denn so kann sich über die App Malware auf den Smartphones der Nutzer verbreiten. Das ist schlichtweg inakzeptabel.

Fazit: Finger weg!

Vor der Installation der Malware habe ich mit WHAFF einen ganzen Cent verdient. Allerdings habe ich dafür genau nichts bekommen. Der Grund: Der App-Anbieter zahlt Beträge unter 10 US-Dollar nicht aus.

WHAFF

Den mit WHAFF verdienten Cent konnten wir nicht einmal in Cash umtauschen.

Ich habe mit WHAFF also nichts verdient. Ohne das Entgegenkommen meines Mobilfunkanbieters hätte ich sogar Geld verloren. Immerhin war uns der Test eine Lehre: Um WHAFF sollte jeder Nutzer einen großen Bogen machen.

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