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Microsoft entfernt irreführende Apps aus dem Windows Store und erstattet Download-Kosten

Jakob Straub

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Microsoft ergreift Maßnahmen gegen irreführende Apps in den Stores für Windows und Windows Phone. In einem ersten Schritt hat das Unternehmen 1.500 Apps entfernt, die Anwender durch tendenziöse Titel oder Beschreibungen in die Irre führen. Geprellte Nutzer können sich ihren Kaufbetrag erstatten lassen.

Das Problem der Fülle an Apps

Microsoft versucht, eine Balance zwischen Qualität und Auswahl für das App-Angebot im Windows Store zu finden. Betrüger nutzen die Beliebtheit bekannter und oftmals kostenloser Apps aus, um mit einem irreführenden Titel oder ähnlichem Logo Nutzer zu täuschen und zum Kauf der Nachahmer-App zu bewegen. Die Originale sind bei einer Suche oft nicht an erster Stelle zu finden.

Microsoft entfernt irreführende Apps aus dem Windows Store und erstattet Download-Kosten

Microsoft führt neue Richtlinien ein

Microsoft hat jetzt auf Kritik an diesen Umständen reagiert und die Richtlinien für den Zertifizierungsprozess im Windows Store weiter angepasst. Apps müssen in Zukunft klar benannt sein, der Titel muss die Funktionalität so gut wie möglich wiederspiegeln. Icons dürfen bestehende Logos und Anwendungen nicht nachahmen, um eine Verwechslung zu vermeiden. Außerdem ist auf die Zuordnung von passenden Kategorien zu achten.

1.500 Apps aus dem Store entfernt

Die Änderungen betreffen neue Apps und Updates bestehender Anwendungen sowohl für Windows als auch Windows Phone. Microsoft überprüft das Angebot und weist Entwickler auf eventuelle Missstände hin. Bei einer ausbleibenden Reaktion entfernt das Unternehmen die entsprechende App und hat auf diese Weise bereits mehr als 1.500 Missetäter unschädlich gemacht.

Rückgabe und Erstattung

Microsoft nimmt auch Hinweise auf problematische und irreführende Apps entgegen. Nutzer können über ein Online-Formular eine entsprechende Meldung einreichen. Opfer von täuschenden Anwendungen können sich die Kosten des Downloads erstatten lassen. Informationen zum Verfahren bietet das Unternehmen in den Rückgabebedingungen.

Quelle: Windows Blog

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