Kostenlos! Diese 15 Tools braucht jedes Windows-System

Softonic stellt 15 Tools vor, die den PC leistungsfähiger machen. Außerdem sichern die Tools den Rechner zusätzlich vor Schadsoftware. Und das Beste daran: Die Tools kosten nichts. Egal, ob nach dem Kauf oder Neuaufsetzen – manche Anwendungen sind bei Windows nicht dabei. Aber: Für eine komfortable PC-Nutzung braucht man die  Plugins, Codecs, Patches und Updates. Softonic präsentiert die 15 besten kostenlosen Anwendungen, mit denen man mehr aus Windows herausholt.

Service Pack für Windows

Nach der Installation einer neuen Windows-Version benötigt man auf jeden Fall das Service Pack für Windows 7 oder Windows 8 Update 1. Die von Microsoft zur Verfügung gestellten Service Packs beinhalten die wichtigsten Sicherheits- und Performance-Updates. Manchmal muss man sie installieren, um das neue Betriebssystem überhaupt nutzen zu können. Wer immer noch mit Windows XP arbeitet, sollte unbedingt das Service Pack 3 installieren. Allerdings bietet es keinen umfassenden Schutz mehr, da Microsoft den Support für XP eingestellt hat.

Adobe Flash Plugin 13

Wer häufig Flash-Spiele spielt oder sich viel auf Video-Webseiten aufhält, braucht das Adobe Flash Plugin. Das Plugin gibt es für Firefox, Chrome, Opera und den Internet Explorer. Das Flash-Plugin wird häufig wegen seiner mangelnden Sicherheit kritisiert. Daher sollte man sich gut überlegen, ob man es wirklich braucht.

Java Runtime Environment 8 (JRE)

Viele umfangreiche Web-Anwendungen setzen immer noch Java voraus. Glücklicherweise installiert man Java mit dem Java Runtime Environment Installer in nur zwei Minuten. Die aktuelle Version heißt JRE 8. Sie ist wesentlich sicherer als ihre Vorgänger, die immer wieder für die Verbreitung von Viren missbraucht wurden.

K-Lite Codec Pack

Mit einem umfangreichen Codec Pack spielt Windows alle möglichen Video- und Audioformate ab. Softonic empfiehlt K-Lite Codec Pack. Hier gibt es die 64-Bit-Version. Abgesehen von den Codecs verfügt das Pack auch über hilfreiche Tools, um die passenden Einstellungen für den jeweiligen Codec zu finden oder um die maximale Wiedergabequalität zu erreichen.

Daemon Tools

Auch wenn Windows 8 ISO-Images auf CD oder DVD brennen kann, versagt das Betriebssystem bei anderen Formaten, die häufig beim Anfertigen von CDs oder DVDs auftreten. In solchen Fällen helfen die Daemon Tools. Sie funktionieren unter allen Windows-Versionen. Die Tools lohnen sich insbesondere bei solchen Rechnern, die kein CD- oder DVD-Laufwerk besitzen.

Unity Web Player

Früher nutzten die umfangreicheren Browser-Games das Shockwave-Plugin. Heute basieren die meisten Spiele auf dem Unity Web Player. Dabei handelt es sich um das Browser-Plugin der bekannten Unity-Grafik-Engine. In dieser Gallerie präsentiert Unity seine ganze Leistungsfähigkeit. Ein berühmtes Spiel, das auf den Unity Web Player aufsetzt, heißt Broforce – für Gamer ein Muss.

PDFCreator

Nicht nur CD-Lauwerke haben an Popularität verloren. Immer mehr Nutzer verzichten auf einen Drucker. Heute verwandelt man Dokumente in ein PDF und verschickt sie per E-Mail. Aber nicht jedes Programm besitzt eine derartige Funktion. Die Lösung heißt PDFCreator. Das kostenlose Tool installiert einen Druckertreiber, mit dem man Dokumente in PDFs umwandelt. DAzu geht man einfach in das Druckmenü und wäht PDFCreator als Drucker aus.

Service Pack für Office

Wer Microsoft Office nutzt, muss das jeweilige Service Pack installieren. Für Office 2007 gibt es das Service Pack 3. Die Version Office 2010 ist erst beim Service Pack 2 und Office 2013 bei Service Pack 1. Mit diesen Service Packs verbessert Microsoft die Stabilität und Leistung der Office-Programme wie zum Beispiel Word, Excel oder Powerpoint.

Classic Shell

Unter Windows 8 und 8.1 hat sich Classic Shell zu einem Muss für die Nutzer entwickelt, die mit dem traditionellen Desktop arbeiten. Mit Classic Shell kehrt nicht nur der bekannte Start-Knopf wieder zurück. Das Plugin verändert auch die Tastenkombinationen, um schneller von einem Desktop auf den anderen zu wechseln. Darüber hinaus besitzt Classic Shell weitere Funktionen, mit denen man Windows 8 oder 8.1 seinen Wünschen anpasst.

DisplayFusion

Obwohl Windows 8 viele Neuerungen enthält, lässt der Umgang mit mehreren Bildschirmen doch zu wünschen übrig. Das System-Tool DisplayFusion fügt dem Bildschirm mehrere Taskleisten hinzu. Mit dem Tool wählt man verschiedene Wallpaper aus oder fügt zur Titelleiste neue Schaltflächen hinzu. Unter Windows 8 nutzt man mit DisplayFusion die Apps des Modern Desktop mit dem traditionellen Desktop – und das mit einer einzigen Tastenkombination.

Adobe Reader

Um PDF-Dateien zu öffnen, kommt man am Adobe Reader nicht vorbei. Alle gängigen Browser nutzen das Plugin, um PDFs darzustellen. Im Vergleich zu alternativen PDF-Tools haben die Entwickler von Adobe ihre Lösung verschlankt. Wer PDFs nicht allein im Browser öffnen und mehr Kontrolle über PDF-Dokumente haben will, nutzt den Adobe Reader.

DirectX

Für grafisch aufwendige Programme benötigt man unter Windows die DirectX-Bibliotheken. Auch wenn viele Spiele die passenden Treiber mitliefern, schadet es nicht, das Betriebssystem mit DirectX auf dem aktuellen Stand zu halten. Vorsicht! Oftmals wird behauptet, dass DirectX 11 eine Installationsdatei sei, die sich automatisch installiert. Aber die letzte offizielle Version ist DirectX 9.

.NET Framework

.NET Framework wird von vielen Windows-Programmen genutzt. Daher sollte man die Bibliotheken installieren. Softonic empfiehlt, alle gängigen Versionen zu installieren: 4.0, 3.5 und 2.0. Um herauszufinden, ob sich bereits eine Version auf dem Rechner befindet, startet man den .NET Framework Version Checker. Viele der typischen Fehlermeldungen unter Windows haben ihre Ursache darin, dass .NET Framework nicht installiert ist.

Microsoft Silverlight

Silverlight heißt Microsofts Alternative zu Adobe Flash. Einige Webseiten nutzen bereits Silverlight für Animationen oder komplexe Anwendungen. Die Beispiele der Silverlight-User verdeutlichen die Leistungsfähigkeit des Tools. Auch wenn Silverlight nicht die Popularität von Flash oder HTML5 erreicht, sollte man es unter Windows installieren.

Portabler Schutz vor Viren

Antivirenprogramme verbrauchen immer mehr PC-Ressourcen, wenn sie einen Rundum-Schutz bieten. Die Alternative zu den Speicherfressern: portable Antivirenprogramme. Man installiert sie auf einer externen Festplatte oder einem USB-Stick und startet sie von dort aus, um den PC vor gefährlichen Angriffen zu schützen.

Weitere Tools

In früheren Artikeln zählte Softonic Tools wie Adobe Shockwave, Quicktime oder Adobe Air auf. Heute benötigt man diese Anwendungen kaum noch. Außerdem befinden sich unter den hier genannten Tools keine Treiber zum Beispiel für den Sound- oder Grafikkarten.

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