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E-Mail und Co.: So schützen Sie Ihre Nutzerkonten vor Hackern

E-Mail und Co.: So schützen Sie Ihre Nutzerkonten vor Hackern

Neue App? Sofort anmelden. Neue Webseite? Ebenso. Neue Nutzer-Konten sind meist schnell und einfach zu erstellen, bringen jedoch eine Gefahr für die eigene Privatsphäre und die der Freunde mit.

Für viele Apps und Webseiten muss man sich registrieren. Oft nutzt man den Dienst nur einmal und vergisst sein Nutzerkonto wieder. Bis eines schönen Tages ein Hacker unseren E-Mail-Account knackt und wir herausfinden, dass genau dieses – in zweieinhalb Minuten erstellte und wieder in Vergessenheit geratene – Konto die Schwachstelle war.

Die von Hackern attackierten Datenbanken können nämlich Informationen enthalten, mit denen man sich auch in andere – wichtigere – Konten hacken kann. Passiert ist dies schon mit Adobe und Snapchat. Und sicher nicht zum letzten Mal. Aber man kann das verhindern. Hierfür muss man sich nur an die folgenden Vorsichtsmaßnahmen halten:

1. Nicht für alle Konten dasselbe Passwort verwenden

Das ist vielleicht der am weitesten verbreitete Fehler mit den katastrophalsten Folgen, kann aber ganz leicht behoben werden. Nutzt man dasselbe Passworte in allen Konten und wird Opfer eine Cyber-Angriffs, werden zwangsläufig auch anderen Nutzerkonten verletzlich. Reagiert man schnell, können die Passwörter der anderen Konten zwar vielleicht rechtzeitig geändert werden, doch was wenn nicht?

LastPass erstellt sichere Passwörter, die man für neue Konten benutzen kann

Am besten installiert man sich einen Passwortgenerator wie zum Beispiel LastPass und überlässt diesem das Vorschlagen und Speichern von sicheren Passwörtern. Auf diese kann man dann bequem über einen Hauptschlüssel zugreifen. Außerdem sind die Passwörter auf allen Geräten synchronisiert.

2. Nur Daten angeben, die unbedingt notwendig sind

Anwendungen und Websites brauchen persönliche Daten vor allem aus zwei Gründen: um den User kennenzulernen und dessen Daten online anzuzeigen. Einige Serviceangebote wie Dating-Apps funktionieren erst dann richtig, wenn man bestimmte Felder ausgefüllt hat. Auf anderen Webseiten wiederum ist das Angeben persönlicher Daten gar nicht notwendig.

Daher ist es ratsam, zumindest am Anfang nur diejenigen Felder auszufüllen, die für das Funktionieren der Anwendung unbedingt notwendig sind. Die Faustregel dabei lautet: Handelt es sich um kein Pflichtfeld, sollte man es auch nicht ausfüllen. Darf es nicht frei bleiben, man fühlt sich aber unwohl dabei, kann man die Angaben ja auch erfinden. So bleibt die eigene Identität geheim.

3. Kontrolle über von Facebook, Twitter und Google autorisierte Apps

Oft erfolgt die Anmeldung zur neuen App via Facebook, Twitter oder Google. Dank deren Autorisierung sind solche Registrierungen nur zu bequem. Man muss lediglich vorher die Anwendung dazu autorisieren, auf die Hauptkonten zuzugreifen, dazu muss man dieser aber vertrauen können.

Die Website und App MyPermissions hilft bei der Überprüfung von Autorisierungen

Man sollte regelmäßig die über Facebook, Twitter und Google getätigten Autorisierungen überprüfen und diejenigen löschen, die uninteressant geworden sind. So verhindert man Schädigungen des Kontos, sollte der Code in falsche Hände geraten sein. Gut geeignet ist hierzu die Website MyPermissions.

4. Nicht aktive oder uninteressant gewordene Konten löschen

Die App-Autorisierungen aufzuheben ist zwar effektiv, man kann aber noch gründlicher aufräumen – indem man nämlich alle uninteressant gewordenen Konten ganz einfach löscht. Hierfür muss man sich aber erst einmal an diese erinnern. Auffrischen kann man sein Gedächtnis über den Suchverlauf, den Passwortgenerator oder aber einfach durch das Stöbern in alten E-Mails.

JustDeleteMe hilft beim Löschen von App- oder Website-Konten

Verzeichnisse wie JustDeleteMe helfen dabei, sich bei Diensten abzumelden, die man nicht mehr braucht.

5. Zwei-Faktor-Authentifizierung nutzen

Noch ein zusätzlicher Tipp: Man kann die Hauptkonten wie E-Mail, Facebook usw. mit der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung sichern. Diese sendet dann einen Sicherheitscode aufs Handy, sobald man sich von einem anderen Standort aus einloggt oder es ein anderer versucht.

Folgen Sie diesen Sicherheitsbestimmungen, wenn Sie sich auf einer Website oder bei einer App anmelden?

Originalartikel auf Spanisch.

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