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Wie gefährlich sind Handyviren?

Shawn Hogan

Shawn Hogan

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Viren, Würmer, Trojaner und andere Schädlinge gibt es auf dem PC zuhauf. Für Windows-Anwender gehören daher eine gute Firewall und Anti-Virus-Software zu den Pflichtprogrammen. Seit Jahren warnen Experten vor der zunehmenden Handyvirus Skulls in AktionGefahr von Viren für Mobiltelefone. Erste in “freier Wildbahn” aufgetretene mobile Parasiten wie CommWarrior, Skulls und Cabir schüren die Angst vor Handyviren zusätzlich. Wir zeigen wie Schädlinge auf das Handy gelangen und wie man sich vor dem digitalen Ungeziefer schützt.

Mobiltelefone unterteilt man allgemein hin in zwei Klassen: in normale Handys und so genannte Smartphones. Der Unterschied besteht in dem von dem Gerät verwendeten Betriebssystem. Einfache Handys kommen mit einem geschlossenen herstellerspezifischen Betriebssystem daher und führen allenfalls Java-Programme in einer virtuellen Maschine aus.

Smartphones mit Windows- oder Symbian-Betriebssystem hingegen lassen sich durch eine Vielzahl von Anwendungen erweitern. Dadurch sind Smartphones für Viren anfälliger, da der Parasit einen direkteren Zugriff auf die Funktionen des Mobilen erhalten kann.

Wie gelangen Viren auf das Mobile?

Das größte Einfallstor für Viren auf dem Mobilen sind eingehende Nachrichten per MMS oder Bluetooth. Durch Mitteilungen mit angehängten infizierten Dateien versuchen Schädlinge, Zugriff auf das Handy zu nehmen. Gelangt der Wurm Mabir beispielsweise auf das Mobiltelefon, beantwortet er automatisch alle eingehenden MMS mit einer Kopie von sich selbst und versucht, sich an in der Nähe befindliche Bluetooth-Geräte zu versenden. Jede ungewollte verschickte MMS reißt bei dem Betroffenen ein Loch in den Geldbeutel.

Der bei Symbian-Handys bekannte Tronjaner Skulls tarnt sich als Anwendung im Postfach. Wer die Software auf älteren Symbian-Geräten achtlos installiert, wird mit Totenköpfen im Programm-Menü belohnt, die unter Umständen das Handy unbrauchbar machen können. Die Handyhersteller haben diese Schwachstelle inzwischen beseitigt. Neue Symbian-Handys schotten wichtige Funktionen des Betriebssystem rigoros vor Manipualtion durch fremden Code ab.

Wie schützen?

Die meisten Viren machen sich die Unachtsamkeit des Anwenders zu nutze. Da in der Regel Handyviren auf die Hilfe des Nutzers angewiesen sind, um sich zu verbreiten oder aktiv zu werden, bieten bereits einfache vorbeugende Maßnahmen einen guten Schutz vor einem Befall.

  • Bluetooth bei Nichtgebrauch ausschalten.
  • Keine Nachrichten per Bluetooth oder MMS von Unbekannten öffnen.
  • Im Falle von Smartphones erhöht man mit der Installation einer Anti-Viren-Software den Schutz vor Viren.

Fazit

Wer diese einfache Regeln befolgt, kann die von Handyviren ausgehende Gefahr fast auf Null senken. Weitere nützliche Artikel zu dem Thema hält der IT-Journalist Marco Rogge auf seiner Webseite zum Download bereit.

Shawn Hogan

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