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Wie deinstalliere ich Software unter Windows XP richtig?

Wolfgang Harbauer

Wolfgang Harbauer

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Eigentlich sollte die Deinstallation von Programmen unter Windows XP kein Problem sein. Viele Anwendungen bieten direkt einen Befehl im Startmenü an – ein Klick, und die Software ist für immer von der Festplatte verschwunden.

Jedoch sind nicht alle Programm so benutzerfreundlich. Statt über einen bequemen Button entfernt man viele Anwendungen nur über den Umweg der windows-eigenen Software-Deinstallation.

Einer dieser schwer entfernbaren Kandidaten ist beispielsweise die beliebte Telefonie-Software Skype. In wenigen Schritten fege ich aber auch diese hartnäckigen Programme von meiner Festplatte:

  • Die Standard-Deinstallation von Skype funktioniert nicht: Die Software bietet keinen direkten Zugriff auf Uninstall im Startmenü.
  • Über das Startmenü öffne ich das Fenster der Systemsteuerung und rufe über das entsprechende Symbol die Software-Verwaltung auf.
  • Windows führt die auf dem Rechner installierten Programme auf. Je nach Menge der vorhandenen Software kann das ein bisschen dauern. Anschließend suche ich Skype aus der Liste aus und klicke auf Entfernen.
  • Nach einer Warnmeldung löscht Windows die Software von meinem Rechner.
  • Eventuell lasse ich nach der Installation noch ein Reinigungs-Programm für die Registry über den Rechner laufen. Wie das genau funktioniert und welche Programm empfehlenswert sind, hat Frank Martin in einem Post beschrieben.

Den direkten Zugriff auf die Deinstallations-Routine innerhalb eines Programmes wegzulassen, wird bei den Software-Herstellern immer beliebter. Der Grund ist klar: Wenn der User das Programm nicht einfach so deinstallieren kann, bleibt das Programm so vielleicht länger auf dem Rechner und im Gebrauch. Bei mir bekommt solch lästige Software allerdings immer einen Minuspunkt.

Wolfgang Harbauer

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