Nachrichten

Wenn du Zoom nutzt, aktualisiere jetzt: Sie entdecken, wie man mit nur 20 Prompts an eine KI die Kontrolle über einen Videoanruf übernehmen kann

Lücke im Anmerkungstool ermöglichte lautlose Codeausführung auf allen Geräten

Wenn du Zoom nutzt, aktualisiere jetzt: Sie entdecken, wie man mit nur 20 Prompts an eine KI die Kontrolle über einen Videoanruf übernehmen kann

Jesús Bosque

  • 12. August 2026
  • Aktualisiert: 12. August 2026 um 18:13
Wenn du Zoom nutzt, aktualisiere jetzt: Sie entdecken, wie man mit nur 20 Prompts an eine KI die Kontrolle über einen Videoanruf übernehmen kann

Wenn wir Zoom nutzen, müssen wir die App so schnell wie möglich aktualisieren. Der Grund ist, wie so oft, die Sicherheit, denn die Forscher von A Security haben eine Schwachstelle entdeckt, die es einem anderen Teilnehmer erlaubte, während eines Videogesprächs die Kontrolle über ein Gerät zu übernehmen. Wie haben sie die Schwachstelle gefunden? Ganz einfach, mit weniger als 20 Prompts, die an Modelle künstlicher Intelligenz geschickt wurden, von denen eines öffentlich verfügbar war.

Ein Videogespräch konnte ausreichen, um die Kontrolle zu übernehmen

Wie sie bei A Security erklären, steckte der Fehler im Anmerkungssystem von Zoom, dem Werkzeug, mit dem wir während eines Meetings auf dem Bildschirm zeichnen können. Eine zu diesem Zweck vorbereitete Nachricht konnte dazu führen, dass auf dem Gerät eines anderen Teilnehmers aus der Ferne Code ausgeführt wurde, lautlos und bei bloßer Teilnahme am Anruf.

Der Fehler war unter Windows, macOS, Linux, Android und sogar iOS vorhanden. Auf diese Weise konnte der Angreifer auf die Daten des Geräts zugreifen, die Kamera oder das Mikrofon aktivieren und, schlimmer noch, Malware installieren. Das Risiko betraf praktisch jedes mit der App kompatible Gerät.

Besonders bemerkenswert ist, dass A Security angibt, in weniger als 24 Stunden einen funktionsfähigen Exploit entwickelt zu haben. Wir haben bereits gesehen, wie einige Hacker KI nutzen, um Computer zu steuern, während Zoom ebenfalls künstliche Intelligenz in seine Plattform integriert. Für einen Angriff dieser Art nur 20 Nachrichten an eine KI zu benötigen, macht jedoch deutlich, wie wichtig Sicherheit zu einer Zeit ist, in der nichts ausreichend sicher zu sein scheint.

Zoom hat das entsprechende Update bereits veröffentlicht, daher behebt ein Update der App die Schwachstelle und ermöglicht es uns, Zoom weiter mit aktuellem Schutz zu nutzen. Zumindest, bis eine andere KI wieder loslegt.

Jesús Bosque

Ich bin Journalist mit über 30 Jahren Erfahrung in Videospielen und Technologie. Obwohl Videospiele schon immer mein Fachgebiet waren, habe ich begonnen, auch die komplexen Strukturen von Projektmanagement-Tools wie Asana sowie die Automatisierungen mit Make.com und N8N zu entdecken und zu genießen.

Editorialrichtlinien

Neueste Artikel

Nächster Artikel wird geladen

Bei Softonic angemeldet als