Vorschau auf Final Fantasy XIV Patch 2.1 – A Realm Awoken

Am 17. Dezember 2013 erscheint das Update 2.1 A Realm Awoken für Final Fantasy XIV – A Realm Reborn. Der Hersteller-Trailer regt den Appetit auf neue Dungeons, Unterkünfte und kosmetische Änderungen an. Wir tragen die wichtigsten Details zusammen, die euch dieses umfangreiche Update bescheren wird.

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Final Fantasy XIV 2.1 - DullahanKristallturm – Labyrinth der Alten

In Mor Dhona schraubt sich der imposante Kristallturm in die Höhe, in dem mächtige Kreaturen wie der Knochendrache, Dullahan oder Acheron unvorsichtige Helden ins Jenseits befördern.

Allagische Technik und kostbares Wissen deuten auf wertvolle Schätze hin. Nach erfolgreichen Bosskämpfen können Abenteurer wie gewohnt Truhen öffnen und um Gegenstände auf Level 80 würfeln.

Obendrein könnt ihr die begehrten Allagischen Steine der Philosophie und Mythologie sammeln – Bestandteile mächtiger Rüstungen und Waffen, mit denen man den Aufgaben des Endcontent gewachsen ist. Möglicherweise folgen in Patch 2.2 weitere neue Steinsorten, die man im Kristallturm farmen kann.

Um das Dungeon zu bezwingen, benötigt man ein Team aus 24 Spielern, die in drei Gruppen von je acht Teilnehmern antreten. Nur in den großen Räumen treffen alle Spieler zusammen, ansonsten trennen sich die Wege der drei Teams. Die Ausrüstung darf für die Teilnahme am Kristalltrum im Durchschnitt Level 55 nicht unterschreiten.

Wolfshöhle

Spieler treten in der PvP-Arena Wolfshöhle gegeneinander in Teams an. Der Schauplatz ist auf dem ausgemusterten Kriegsschiff Braveheart in Limsa Lominsa verortet. Jedes Team besteht nach dem Start von Update 2.1 zunächst aus vier Spielern. Möglicherweise folgen größere Gruppenschlachten in einem späteren Patch. PvP-Matches stehen für Kombattanten auf Level 30, 40 und 50 zur Verfügung.

Final Fantasy XIV 2.1 - Wolve's Den

Private Unterkünfte

Der aktuelle Trailer spricht etwas irreführend von privaten Unterkünften. Tatsächlich führt Patch 2.1 A Realm Awoken Gesellschaftsunterkünfte ein. Freie Gesellschaften können Land in den drei Gebieten Lavendelbeete (Gridania), Kelchkuppe (Thanalan) und Dorf des Nebels (La Noscea) kaufen, Häuser errichten und dekorieren.

Final Fantasy XIV 2.1 - Housing Areas

Der Landerwerb erfolgt über eine Art Auktionssystem und beginnt mit einem hohen Startpreis, der langsam sinkt. Auf dem gekauften Grundstück errichtet die Gesellschaft ihr Haus und kann es mit allerlei Dekorationen individualisieren. Viele Rohstoffe für Verzierungen und Gegenstände steuern Handwerker bei.

Gedacht sind die Gesellschafts-Häuser als Sammel- und Aufbruchsort für gemeinsame Abenteuer. Häuser für Einzelspieler folgen Angaben des Produzenten zufolge ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung von Patch 2.1 – also nicht vor Mitte Juni 2014.

Königliche Konfrontation

Die königliche Konfrontation wirkt mit der Hintergrundmusik wie ein weihnachtlich angehauchtes Fate. Die Moogles wollen ihren Kriegshelden Moggle Mog XII wieder zum Leben erwecken – ein Prüfstein für wagemutige Abenteurer.

Aufträge der Wilden Stämme

Die Einzelheiten der Aufträge der Wilden Stämme sind noch unbekannt. Es dürfte sich um täglich wechselnde Aufgaben handeln.

Schatzsuche

Bis zu vier Spieler können sich gemeinsam auf Schatzsuche begeben. Doch auch in Eorzea liegt Reichtum nicht auf der Straße. Um die wertvollen Objekte zu bergen, muss man sich den Schatzhütern stellen und sich die Beute im Kampf verdienen.

Final Fantasy XIV 2.1 - Treasure Hunt

Kosmetiker

Modebewusste Spieler von Final Fantasy XIV – A Realm Reborn können ihrer Figur mit dem Kosmetiker etwas mehr Abwechslung verpassen. 2000 Gil trennen den Spieler beim Besuch des Kosmetikers von einer neuen Frisur, frischen Haarfarbe, neuen Augenbrauen, Make-Up und Tattoos.

Final Fantasy XIV 2.1 - Friseur

Und wer mit scharfen Messern hantiert, hat auch kein Problem, dem Gesicht auf Wunsch ein paar Narben zu verpassen. Das sorgt für den richtigen Krieger-Look. Bis zur letzten Sekunden ungeklärt bleibt, ob der Kosmetiker auch Körper- und Augenfarbe ändern kann.

Final Fantasy XIV 2.1 - HildibrandHildibrand

Hildibrand war einst der berühmteste Kriminologe Eorzeas, bis ihn merkwürdige Umstände dahinrafften. Seine übereifrige Assistentin Nashu Mhakarraca setzt seitdem Hildibrands Arbeit fort und hat alle Hände voll zu tun, Rätsel zu lösen und verbrecherische Auswüchse zu ersticken.

Das jüngste Rätsel übersteigt jedoch die Fähigkeiten einer einzelnen Krimilogikerin und erforder die Hilfe unerschrockener Abenteurer. Nur mit vereinten Kräften sollte man eine seltsame Zombie-Aktivität in der Nähe von Ul’dah untersuchen und bekämpfen – ehe sich die Plage ausbreitet.

Neue und überholte Dungeons

  • Pharos Sirius ist ein neuer Dungeon für ein vierköpfiges Team. Spieler finden auf den Phantominsneln den Auftrag Betörende Gesänge, sofern sie die Story-Mission Castrum Meridianum – Praetorium abgeschlossen haben und Level 50 mitbringen.
  • Haukke-Herrenhaus (schwer): Endlich gibt es wieder einen Grund, in das Haukke-Herrenhaus zurückzukehren. Die schwere Version des beliebten Dungeons bringt eine veränderte Boss-Mechanik und größere Herausforderungen. Das Dungeon erhöht den Mindestlevel von 28 auf 50.
  • Kupferglocken-Mine (schwer) gehört zu den Anfangs-Dungeons. Bereits mit Level 17 kann man den Ort zum ersten Mal betreten. Für viele Veteranen dürfte der letzte Besuch also eine Weile her sein, doch auch dieser Dungeon bringt in der harten Version für Spieler ab Level 50 neue Herausforderungen und hinterhältigere Bosse.

Zufallsinhalte

Wer sich gar nicht entscheiden kann, welches Dungeon als nächstes zu spielen ist, kann es dem Zufall überlassen. Zufallsinhalte weisen Spielern Dungeons zu, die gerade freie Teilnehmerplätze haben. Man kann die Suche nach vier Kriterien filtern:

  • Low-Level
  • High-Level
  • Hauptszenario
  • Gildengeheisse

Für die Zufalls-Teilnahme winken besondere Belohnungen. Besonders viel können solche Spieler abstauben, die in einer gefragten Rolle teilnehmen – was besonders Tanks und Heilern entgegen kommen dürfte. Boni können für jede der vier Kategorien einmal pro Tag erworben werden.

Final Fantasy XIV 2.1 - Duty Roulette

Die Teilnahme an der Zufallssuche setzt eine Spielerklasse mit Mindestlevel 16 voraus. Mit Patch 2.1 wird es noch nicht möglich sein, mit Freunden gemeinsam an einer Zufallssuche teilzunehmen – möglicherweise folgt diese Möglichkeit später. Instanzen, die nicht über die Inhaltssuche erreichbar sind, stehen auch bei der Zufallssuche nicht zur Verfügung. Das gilt derzeit für die Instanz-Kämpfe gegen Dhorme Chimära und Hydra.

Extreme Primae-Kämpfe

Wer noch nicht oft genug von Garuda weggefegt, von Titan weggeschubst oder von Ifrit flambiert wurde, hat mit den extremen Primae-Kämpfen eine Chance, die eigene Frust-Toleranz auf eine neue Stufe zu heben. Um sich den gefürchteten Gegnern zu stellen, muss man sie auf der Stufe hart besiegt haben. Danach winken die nächsten Herausforderungen:

  • Zenit der Götter – Garuda
  • Zenit der Götter – Titan
  • Zenit der Götter – Ifrit

Final Fantasy XIV 2.1 - Primae

Im Heldenlied von Ultima kann man obendrein den Kampf gegen die zerstörerische Superwaffe auf erhöhtem Schwierigkeitsgrad wiederholen.

Hauptszenario

Die Rahmenhandlung wird in A Realm Awoken fortgesetzt. Im Mittelpunkt stehen Intrigen um der Bund der Morgenröte sowie Probleme mit den Wilden Stämmen und ihren Primae. Obendrein erfährt der Spieler mehr über die gefährlichen Ascians, die im Hintergrund weiterhin mächtig die Fäden spinnen.

Final Fantasy XIV 2.1 - Main Story

Klassen-Anpassungen

  • Barden: klassenübergreifende Skills werden beschränkt, um die Überlegenheit des Barden zu beschränken
  • Dragooner und Pikenier: erhöhter Schaden pro Sekunde um etwa 10%

Technische Änderungen

Eines der größten Ärgernisse in Final Fantasy – A Realm Reborn sind Flächenangriffe, die Spieler oft zu spät sehen. Rechtzeitiges Ausweichen ist dann nicht mehr möglich, was für viel Spielfrust sorgt. Patch 2.1 soll die Positionsabfrage in ausgewählten Bereichen erhöhen und das Problem auf diese Weise mildern. Eine Anpassung des Codes für sämtliche Flächenangriffe in allen Dungeons, Instanzen und der offenen Spielwelt ist allerdings für Update 2.1 nicht vorgesehen.

Zu guter Letzt enthält der Trailer eine Ankündigung des Spiels für die Next-Gen-Konsole Playstation 4 im April 2014. Bislang ist Final Fantasy XIV – A Realm Reborn auf PC und Playstation 3 plattformübergreifend spielbar.

Fazit: Viel Neues, aber (noch) kein technischer Durchbruch

A Realm Awoken bringt Veteranen von Final Fantasy XIV frische Dungeons und neue Endgame-Herausforderungen, auch wenn viele Inhalte bereits bekannt sind und wieder aufgewärmt werden. Noch nicht vollständig ausgebildete Krieger können dank der täglichen Belohnungen bei der Inhaltssuche den recht mühsamen Level-Aufstieg beschleunigen. Vielversprechend ist obendrein die Schatzsuche.

Blickt man über die vielen neuen Inhalte hinaus, prägt das Gameplay die Freude am Spiel. Hier hat Final Fantasy XIV – A Realm Reborn seit der Veröffentlichung einige Macken. Besonders die verspätet angezeigten Flächenangriffe haben in der Erinnerung vieler Abenteurer hässliche Narben hinterlassen.

Deshalb halte ich die Anpassung der Positionsabfrage für die wichtigste Neuerung, die Patch 2.1 für Final Fantasy XIV bringt. Erst wenn die Spielmechanik funktioniert und Bosskämpfe ohne störende Verzögerung keine Glücksache mehr sind, kann man die vielen neuen Inhalte auch in vollen Zügen genießen. Ich begrüße, dass das Problem erkannt und schrittweise angepackt wird. Hoffentlich bringt es die gewünschte Besserung.

Bedauerlich ist, dass die Optimierung zunächst ausgewählten Inhalten vorbehalten bleibt und wünsche mir eine rasche Erweiterung auf sämtliche Spielinhalte. Dann kann man auch künftig viele weitere spannende Stunden in der Online-Welt von Eorzea verbingen.

Quellen: Briefe des Produzenten sowie der offizielle Lodestone

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