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Steam Machine: Valve veröffentlicht jetzt Windows-Treiber

Grafik, WLAN und Bluetooth werden offiziell unterstützt

Steam Machine: Valve veröffentlicht jetzt Windows-Treiber

Jesús Bosque

  • 7. Juli 2026
  • Aktualisiert: 7. Juli 2026 um 14:02
Steam Machine: Valve veröffentlicht jetzt Windows-Treiber

Valve stellt ab sofort offizielle Windows-Treiber für die Steam Machine bereit. Laut den Support-Seiten des Unternehmens enthält das Paket unter anderem Treiber für die Grafik, WLAN, Bluetooth und den SD-Kartenleser.

Steam Machine mit Windows: Offizielle Treiber sind da

Die neuen Windows-Treiber stehen jetzt direkt über Valves Support-Seiten zum Download bereit. Zum Paket gehören nach Angaben von Valve unter anderem Treiber für Grafik, WLAN, Bluetooth und den SD-Kartenleser.

Zum ersten Mal gibt es damit eine offizielle Basis, um die seit Juni 2026 ausgelieferte Steam Machine nicht nur mit SteamOS, sondern auch mit Windows vernünftig zu betreiben.

Das dürfte für etliche Interessenten den Unterschied machen. Im PC-Gaming läuft noch immer nicht jedes Spiel und nicht jeder Dienst auf Linux-Systemen wie SteamOS ohne Haken. Besonders bei manchen Anti-Cheat-Lösungen gibt es weiter Probleme. Dazu kommt, dass sich Angebote wie der Xbox Game Pass unter Windows nach wie vor sehr viel unkomplizierter nutzen lassen.

Noch kein Dual-Boot: Windows ersetzt SteamOS komplett

Windows lässt sich ab sofort auf der Steam Machine installieren. Was Valve laut den Support-Informationen derzeit noch nicht anbietet, ist eine bequeme Dual-Boot-Lösung.

Wer Windows einrichtet, überschreibt die vorhandene SteamOS-Installation laut Valve vollständig. Beide Systeme parallel auf dem Gerät zu betreiben, ist im Moment also nicht vorgesehen.

Ganz vom Tisch ist das Thema aber nicht. Valve hat bereits angekündigt, den SteamOS-Installer in einem späteren Update um einen Dual-Boot-Assistenten zu ergänzen. Dann sollen beide Betriebssysteme sauber nebeneinander laufen können. Einen Termin dafür gibt es bislang nicht.

Warum Windows-Support für Valve wichtig ist

Die Entscheidung passt gut zu dem Bild, das Valve von der Steam Machine zeichnen will: ein offener PC, kein abgeschottetes Konsolensystem. Die Hardware soll nicht nur in der vorgesehenen Form genutzt werden. Valve will ausdrücklich, dass Nutzer daran herumbasteln, umbauen und auch andere Software installieren können.

Das hängt auch mit dem Preis zusammen. Die Steam Machine wird, anders als viele klassische Konsolen, nicht über stark subventionierte Hardware in den Markt gedrückt. Käufer bekommen hier einen kompakten Gaming-PC, der möglichst flexibel einsetzbar sein soll, auch wenn der Einstieg dadurch spürbar teurer wird.

Starker Eindruck, aber nicht ohne Kompromisse

Die neue Steam Machine, diesmal direkt von Valve selbst entwickelt, bringt die Marke nach dem Ende der ersten Generation im Jahr 2018 zurück. In ersten Tests gab es vor allem Lob für das leise, kompakte Design und für das inzwischen sehr ausgereifte SteamOS.

Bei Preis und Leistung fällt das Urteil deutlich nüchterner aus. Mehr als 1.000 Euro zum Start sind eine Ansage, die gebotene Performance bewegt sich aber eher in der Mittelklasse. Windows könnte den praktischen Nutzen der Hardware zwar erhöhen, im Wohnzimmer wirkt das System dafür meist weniger elegant als SteamOS.

Am Ende läuft es für Käufer auf eine ziemlich einfache Frage hinaus: Reicht SteamOS aus, oder ist die breitere Kompatibilität von Windows den kompletten Wechsel des Systems wert?

Download Steam für Windows

Jesús Bosque

Ich bin Journalist mit über 30 Jahren Erfahrung in Videospielen und Technologie. Obwohl Videospiele schon immer mein Fachgebiet waren, habe ich begonnen, auch die komplexen Strukturen von Projektmanagement-Tools wie Asana sowie die Automatisierungen mit Make.com und N8N zu entdecken und zu genießen.

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