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Sony setzt bei PlayStation ab sofort stärker auf digitale Inhalte

Speicherplatz, Kontoschutz und bewusste Käufe werden jetzt wichtiger

Sony setzt bei PlayStation ab sofort stärker auf digitale Inhalte

Dave Warren Hans Co

  • 8. Juli 2026
  • Aktualisiert: 8. Juli 2026 um 08:48
Sony setzt bei PlayStation ab sofort stärker auf digitale Inhalte

Sony setzt bei PlayStation nach eigener Aussage jetzt stärker auf Digitale Käufe. Konsolen ohne fest eingebautes Laufwerk, ein Disc-Laufwerk nur noch als optionales Zubehör und ein Markt, in dem Downloads immer mehr Gewicht bekommen, verändern bei PlayStation, wie Sie Spiele kaufen, speichern und auf Dauer besitzen. Dadurch rücken auch Speicherplatz, Kontoschutz und ein bewussterer Umgang mit digitalen Käufen stärker in den Vordergrund.

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Wer sich darauf einstellen will, muss das eigene Setup nicht komplett umkrempeln. Oft reichen schon ein paar praktische Schritte, damit Sie nicht plötzlich mit Speicherengpässen, Konto-Risiken oder teuren Spontankäufen dastehen.

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Sony macht ziemlich deutlich, wohin die Richtung geht: Digitale Käufe werden für PlayStation immer wichtiger.

Die meisten großen Neuerscheinungen können Sie inzwischen direkt zum Start im PlayStation Store herunterladen, oft sogar schon per Vorab-Download. Gleichzeitig werden physische Editionen weniger sichtbar, und dass ein Laufwerk inzwischen separat angeboten wird, zeigt recht klar, dass Datenträger nicht mehr automatisch zum Standard gehören.

Für Nutzer bleibt das nicht ohne Folgen. Wer digital kauft, hängt stärker am eigenen PlayStation-Konto, braucht mehr Speicherplatz und ist bei den Preisen auf den PlayStation Store angewiesen. Der einfache Weiterverkauf fällt weg. Die klassische Sammlung im Regal ebenfalls.

Dafür sind Downloads bequem, sofort verfügbar und in Sales oft spürbar günstiger.

Mehr Speicher einplanen

Am wichtigsten ist genug Speicherplatz. Aktuelle Blockbuster belegen oft 80 bis 150 GB, manchmal auch mehr. Wenn Sie regelmäßig mehrere große Titel gleichzeitig installiert haben, kommt der Standardspeicher schnell an seine Grenzen.

Für viele Spieler ist eine kompatible SSD-Erweiterung deshalb die sinnvollste Investition. Dann müssen Spiele nicht ständig gelöscht und später wieder neu geladen werden. Auch eine schnelle Internetverbindung zählt mehr, wenn Ihre Bibliothek fast nur noch aus Downloads besteht.

Digitale Bibliothek klug aufbauen

Je digitaler das Ganze wird, desto mehr lohnt sich etwas Disziplin beim Kauf. Im PlayStation Store gibt es regelmäßig Sales, dazu helfen Wunschlisten und Preisalarme. Gerade bei digitalen Käufen zahlt sich Geduld oft aus, weil viele Preise schon nach wenigen Monaten deutlich sinken.

Genauso wichtig ist der Überblick. Wenn Sie viele Spiele digital besitzen, sollten Sie Downloads, Add-ons und verschiedene Editionen sauber organisieren. Das spart Zeit und verhindert doppelte Käufe.

Konto und Spielstände schützen

Wenn die komplette Sammlung am PlayStation-Konto hängt, ist Sicherheit praktisch Pflicht. Ein starkes Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung sollten gesetzt sein. Verlieren Sie den Zugriff, riskieren Sie im schlimmsten Fall den Zugang zu einer Bibliothek, die über Jahre gewachsen ist.

Sichern Sie außerdem regelmäßig Ihre Speicherstände, zum Beispiel per Cloud-Speicher oder lokalem Backup, sofern das möglich ist. Entscheidend ist nicht nur der Kauf selbst. Entscheidend ist auch, dass Spielstände, DLCs und andere gekaufte Inhalte verlässlich verfügbar bleiben.

Discs nicht vorschnell aufgeben

Wenn Sie physische Spiele bevorzugen, sollten Sie Lieblingsspiele, Sammlereditionen und vorhandene Datenträger nicht zu früh aussortieren. Solange Konsolen und Zubehör mit Disc-Unterstützung verfügbar sind, ist die Auswahl hier noch am größten.

Wahrscheinlich kommt kein abruptes Ende der Disc, sondern ein schleichender Übergang. Genau deshalb lohnt es sich schon jetzt, das eigene Setup fit für Downloads zu machen, ohne die Vorteile physischer Spiele komplett aufzugeben.

Downloads: Die PlayStation App steht für Android und iOS zum Download bereit.

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