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Picasa, Teil 3: Kleine Helfer

Wolfgang Harbauer

Wolfgang Harbauer

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Wie man seine Fotos mit Picasa ins Netz stellt und seinen Schnappschüssen mit wenigen Klicks einen neuen Glanz verleiht, haben wir in diesen Anleitungen beschrieben. Darüberhinaus aber hat die kleine Google-Software noch eine Menge kleiner Helfer an Bord, die bisher unerwähnt geblieben sind.

Ein sehr nützliches Werkzeug ist die Funktion zum Entfernen roter Augen. Trotz moderner Blitztechnik erinnert so manches Porträt wegen der rot-glühenden Pupillen doch sehr an Arnold Schwarzeneggers Terminator und lässt die Betroffenen eher unvorteilhaft aussehen. Unter dem Menüpunkt Optimierung findet sich die Funktion Rote Augen. Sobald dieses Werkzeug aktiviert ist, zieht der Hobbyfotograf mit der Maus eine Markierung um die betroffenen Augenbereiche. Picasa entfernt rötliche Pixel automatisch.

                                                                       vorher

                                                                       nachher

Wie man an diesem Beispiel sieht, führt Picasa das automatische Entfernen der störenden roten Augen nicht unbedingt perfekt aus. Für den Hausgebrauch reicht es aber normalerweise völlig.

Zum Herumexperimentieren lädt in Picasa die Funktion Effekte ein. Zum einen gleicht man mit den Vorlagen eventuelle Unschärfen oder Farbprobleme aus. Filter wie Sepia, SW-Fokus oder Weichzeichnen fordern aber eher das Kind im Fotografen heraus. Ein paar Regler verschoben, und schon verleiht man seinen Schnappschüssen einen wahrlich künstlerischen Touch.

Auch für den Fotoabend am Rechner ist Picasa gut gerüstet. Per Diashow präsentiert die Software den eigenen Bilderschatz mit fließenden Übergänge. Ganz fleißige Hobbyfotografen vergeben einzeln Titel für ihre Aufnahmen, die Picasa dann während der Bildershow einblendet. Zu guter Letzt sei noch die Funktion Collage erwähnt, die sich in der unteren Menüleiste befindet. Sehr einfach und ansprechend setzt man mit diesem Tool eine Fotoauswahl zu einem neuen Bild zusammen.

Das war das kleine Picasa-Tutorial von OnSoftware. Natürlich bringt das Google-Programm noch ein paar mehr Funktionen mit, wie der direkte Draht zum eigenen Blog oder die Bildschirmschoner-Option. Die hier erklärten Schritte reichen jedoch aus, die eigene Fotosammlung nach dem Urlaub schnell auf Vordermann zu bringen und im Web zu präsentieren.

Picasa, Teil 1: Fotos ins Internet stellen

Picasa, Teil 2: Kontraste und Farben in Fotos aufbessern

Wolfgang Harbauer

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