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Picasa, Teil 2: Kontraste und Farben in Fotos aufbessern

Wolfgang Harbauer

Wolfgang Harbauer

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In dieser Anleitung haben wir vergangene Woche beschrieben, wie man mit der kostenlosen Google-Software Picasa seine Bilder im Internet veröffentlicht. Oft genug jedoch muss man an seinen Schnappschüssen Hand anlegen, bevor man die Fotos im WWW der Weltöffentlichkeit präsentiert. Durch schlechte Lichtverhältnisse oder eine falsche Kameraeinstellung kommen die Schattenseiten eines Motivs oft zu stark zur Geltung. Oder ist das einmalige Urlaubsfoto von den Pyramiden von Gizeh vielleicht überbelichtet? Mit Picasa lässt sich auch in schlimmen Fällen noch so einiges retten. Richtige Farb- und Kontrasteinstellungen holen missglückte Momentaufnahmen wieder ins Leben zurück.

Der erste Versuch – vollautomatisch

Picasa bietet für die Fotobearbeitung eine vollautomatische Funktion an. Hat man ein Bild in der Software geöffnet, findet sich auf der linken Seite unter Optimierung der Menüpunkt Auf gut Glück! (bekannt ist diese Option auch aus der Google-Suche).

Das Ergebnis zeigt einen deutlichen Unterschied:

vorher                                                                     nachher

Sowohl der Kontrast als auch die Farben erscheinen nach der vollautomatischen Bearbeitung viel klarer. Verschwommene Strukturen sind nun viel besser erkennbar, in diesem Beispiel erscheint der Himmel aber etwas zu hell.

Das geht noch besser – mit Schiebereglern zum perfekten Bild

Die vollautomatische Auf-gut-Glück-Funktion ist gerade bei vielen Bildern sehr praktisch und schnell. Oft lohnt es sich aber, einen genaueren Blick auf die Farb- und Kontrast-Optionen von Picasa zu werfen. Die Schieberegler für ein noch besseres Bild finden sich unter Feinabstimmung.

Hier ist vor allem Ausprobieren gefragt. Bewegt man einen Schieberegler, um beispielsweise das Bild aufzuhellen, zeigt Picasa den Effekt in Echtzeit an. Mit diesem Button   regelt Picasa auch diese Einstellungen automatisch. Ein wenig Herumprobieren lohnt sich aber auf jeden Fall, wie das Beispiel zeigt:

Originalbild

Version 1

Version 2

In beiden Fällen wurde das Bild mit nur wenigen Handgriffen ausgebessert, gewinnt dadurch aber einiges an Qualität. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass der Hobby-Fotograf in 80 Prozent der Fälle mit der Auf-gut-Glück-Option seine Fotos effizient und vor allem schnell aufpeppen kann. Die äußerst benutzerfreundliche, manuelle Bearbeitung lässt viel Spielraum für Experimente. Allerdings sollte man bedenken, dass der übertriebene Einsatz der Schieberegler Bilder oft unnatürlich erscheinen lässt. Aber für solche Fälle gibt es ja immer noch die praktische Rückgängig-Taste.

Picasa, Teil 1: Fotos ins Internet stellen

Picasa, Teil 3: Kleine Helfer

Wolfgang Harbauer

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