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Microsoft verkauft Undead Labs: State of Decay 3 im Game Pass nicht mehr sicher

Entwicklung läuft weiter, doch für den Abo-Start braucht es neuen Deal

Microsoft verkauft Undead Labs: State of Decay 3 im Game Pass nicht mehr sicher

Jesús Bosque

  • 7. Juli 2026
  • Aktualisiert: 7. Juli 2026 um 14:30
Microsoft verkauft Undead Labs: State of Decay 3 im Game Pass nicht mehr sicher

Microsoft trennt sich von Undead Labs. Das Unternehmen hat heute den Verkauf des Xbox-Studios bekanntgegeben. Nach Angaben von Microsoft gehört der Schritt zur laufenden Umstrukturierung der Xbox-Sparte, von der insgesamt rund 3.200 Stellen betroffen sein sollen. Für Fans von State of Decay ist vor allem eines wichtig: State of Decay 3 wird nach Microsofts Angaben weiterentwickelt. Nach dem Verkauf ist ein Start in Microsofts Abo-Dienst Game Pass aber nicht mehr automatisch gesetzt. Microsoft will das Spiel bis zur Veröffentlichung weiter finanzieren. Dass das Projekt eingestellt wird, steht nach Angaben des Unternehmens derzeit nicht im Raum.

State of Decay 3 und Game Pass

Der Knackpunkt ist die neue Eigentümerstruktur. Mit dem Verkauf fallen die bisherigen Vertragsbedingungen weg, die Xbox für Undead Labs vorgegeben hatte.

Ein Day-One-Start von State of Decay 3 im Game Pass ist damit nicht mehr festgeschrieben, obwohl Microsoft den Titel zuvor klar als Day-One-Spiel für den Abo-Dienst vermarktet hatte.

Im Game Pass erscheinen kann State of Decay 3 trotzdem. Nur eben nicht mehr automatisch.

Wenn Microsoft das Spiel zum Start im Abo anbieten will, dürfte dafür ein eigenes Abkommen mit dem künftigen Besitzer von Undead Labs nötig sein. Für Sie als Game-Pass-Abonnent ist das ein heikler Präzedenzfall, denn gerade bei First-Party-Spielen liegt einer der wichtigsten Vorteile des Dienstes. Wenn selbst Marken, die vorher intern entwickelt wurden, am ersten Tag nicht mehr sicher im Abo landen, dürfte die Debatte über den langfristigen Wert von Game Pass weiter an Fahrt aufnehmen.

Release weiter für PC, Xbox Series X/S und PlayStation 5 geplant

An den aktuellen Plänen soll sich vorerst nichts ändern. State of Decay 3 wurde 2020 angekündigt und ist nach Microsofts jetzigem Stand weiter für 2027 vorgesehen.

Erscheinen soll das Spiel für PC, Xbox Series X/S und PlayStation 5. Auch das passt ins Bild: Microsoft baut seine Multi-Plattform-Strategie weiter aus. Reichweite und Umsatz scheinen inzwischen mehr zu zählen als eine strikte Exklusivität für Xbox.

Käufer noch unbekannt

Wer Undead Labs übernimmt, ist weiter offen. Den Namen des Käufers will Microsoft nach eigenen Angaben erst später im Sommer nennen.

Damit bleibt nicht nur die Frage nach Game Pass offen, sondern auch die langfristige Zukunft der gesamten Marke State of Decay.

Dazu kommt, dass die Entwicklung von State of Decay 3 ohnehin schon als kompliziert gilt. Nach der Ankündigung im Jahr 2020 soll die eigentliche Produktion erst später wirklich in Gang gekommen sein.

Hinzu kommen Berichte über ein problematisches Arbeitsumfeld bei Undead Labs, die wiederholt als möglicher Grund für Verzögerungen genannt wurden. State of Decay 3 bleibt nach Angaben von Microsoft also in Entwicklung. Ein zentrales Xbox-Versprechen rund um den Titel ist jetzt allerdings offen.

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Jesús Bosque

Ich bin Journalist mit über 30 Jahren Erfahrung in Videospielen und Technologie. Obwohl Videospiele schon immer mein Fachgebiet waren, habe ich begonnen, auch die komplexen Strukturen von Projektmanagement-Tools wie Asana sowie die Automatisierungen mit Make.com und N8N zu entdecken und zu genießen.

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