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Little House on the Prairie startet bei Netflix stark: Platz 2 nach 24 Stunden

Zweite Staffel wurde schon Monate vor dem Start bestellt

Little House on the Prairie startet bei Netflix stark: Platz 2 nach 24 Stunden

Jesús Bosque

  • 12. Juli 2026
  • Aktualisiert: 12. Juli 2026 um 06:05
Little House on the Prairie startet bei Netflix stark: Platz 2 nach 24 Stunden

Netflix hat die Western-Dramaserie „Little House on the Prairie“ am 9. Juli 2026 für Android, iOS und Smart-TVs veröffentlicht. Laut Netflix stand „Little House on the Prairie“ schon innerhalb der ersten 24 Stunden auf Platz 2 der US-Charts des Streamingdienstes.

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Zu den schnellen Abrufzahlen kommen erste gute Kritiken. Die Serie ist ab sofort bei Netflix verfügbar und spricht damit in kurzer Zeit sowohl Fans des Originals als auch Zuschauer an, die mit dem Stoff bisher kaum Berührung hatten.

Früher Erfolg und zweite Staffel

Dass Netflix die Serie so sichtbar platziert, kommt nicht überraschend. Der Streamingdienst hatte „Little House on the Prairie“ schon im März 2026 um eine zweite Staffel verlängert, also Monate vor dem Start der ersten Folgen. So eine frühe Verlängerung passiert bei Netflix selten ohne Grund und gilt meist als ziemlich klares Zeichen dafür, dass intern viel von der Serie erwartet wird.

Neuinterpretation statt einfacher Neuauflage

Netflix beschreibt die neue Version nicht als bloße Neuauflage der TV-Serie aus den 1970er-Jahren, sondern als Reimagining der Geschichten von Laura Ingalls Wilder. Im Mittelpunkt steht wieder die Familie Ingalls, die sich im Amerika des späten 19. Jahrhunderts ein neues Leben aufbauen will.

Dabei setzt die Serie auf vertraute Familien- und Coming-of-Age-Elemente, rückt das Überleben im Siedleralltag an der Frontier aber stärker in den Vordergrund.

Showrunnerin, Besetzung und neuer Blick

Rebecca Sonnenshine, die man aus „The Boys“ und „The Vampire Diaries“ kennt, ist die Showrunnerin. Vor der Kamera übernimmt Alice Halsey die Rolle von Laura, Luke Bracey spielt Charles „Pa“ Ingalls und Crosby Fitzgerald ist als Caroline „Ma“ Ingalls zu sehen.

Netflix will den Blick dieses Mal auch über die Ingalls-Familie hinaus öffnen. Berücksichtigt werden unter anderem schwarze Siedler und Mitglieder des Osage-Stammes. Hinzu kommen eine ausführlichere Darstellung von Dr. George Tann sowie die Geschichte einer Osage-Familie, deren Erfahrungen parallel zu denen der Ingalls erzählt werden.

Genau dieser breitere Zugriff dürfte mit dazu beitragen, dass die Serie schon früh als frische Annäherung an bekanntes Material wahrgenommen wird.

Netflix und der Western-Boom

Der Erfolg fügt sich in einen größeren Trend ein, den Serien wie „Yellowstone“ und „Dark Winds“ mitgeprägt haben. Netflix hatte bislang keine Western-Serie, die ähnlich klar positioniert war. „Little House on the Prairie“ könnte genau diese Lücke schließen, auch weil die Marke über Generationen hinweg bekannt ist.

Ganz ohne Skepsis läuft das Projekt trotzdem nicht an. Karen Grassle, die in der Version von 1974 Caroline Ingalls spielte, hatte bereits angedeutet, dass sich die besondere Wirkung der damaligen Serie ohne Michael Landon kaum wiederholen lässt.

Für Netflix zählt im Moment aber vor allem, wie das Publikum reagiert. Wenn die Abrufzahlen stabil bleiben, könnte sich die Serie schnell zu einem der Überraschungserfolge des Sommers entwickeln.

Downloads: Netflix für Android und iOS herunterladen

Jesús Bosque

Ich bin Journalist mit über 30 Jahren Erfahrung in Videospielen und Technologie. Obwohl Videospiele schon immer mein Fachgebiet waren, habe ich begonnen, auch die komplexen Strukturen von Projektmanagement-Tools wie Asana sowie die Automatisierungen mit Make.com und N8N zu entdecken und zu genießen.

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