Klartext: Und wie heißt Ihr Passwort?

Klartext: Und wie heißt Ihr Passwort?

Wie viele Online-Konten haben Sie? Eins bei Amazon, bei Ihrem E-Mail-Anbieter, eins bei Facebook, Twitter, und und und. Da kommen schnell ein Dutzend Online-Zugänge zusammen. Was zu der nächsten Frage führt: Wie viele Passwörter haben Sie?

“Natürlich für jeden Account ein eigenes und möglichst sicheres Passwort.”, sollte die Antwort hier lauten. Dass die meisten von uns sich jedoch nicht an diese grundsätzliche Sicherheitsregel halten, beweisen die folgenden Fakten: Das am häufigsten gebrauchte Passwort ist 123456, gefolgt von dem nicht weniger einfältigen password.

Hinzu kommt, dass 60 Prozent der Internetnutzer das gleiche Passwort für alle ihre verschiedenen Dienste verwenden. Nimmt man das zusammen, muss man kein Hacker sein, um relativ einfach E-Mail-Konten zu knacken.

Natürlich gibt es Cyberkriminelle, die massenhaft Daten stehlen und damit Unfug treiben. Erst vor wenigen Wochen erlangten Hacker millionenfach Zugriff auf Passwörter und E-Mail-Adressen aus aller Welt.

Doch anstatt gleich in Paranoia zu verfallen und sich vor der nächsten großen Cyberattacke zu fürchten, sollten wir Nutzer uns lieber gegen diese Gefahren wappnen: Sichere Passwörter nutzen und für jedes Online-Konto individuelle Zugangsdaten verwenden.

Die Ausrede, dass das zu kompliziert sei, gilt schon lange nicht mehr: Mit Software wie Passwort-Managern verwaltet man seine Kennwörter ganz bequem. Wer auf eine analoge Lösung besteht, bedient sich dieser Tricks.

Sobald sich ein Online-Konto erst einmal in der Hand von Kriminellen befindet, ist der Schaden nicht absehbar. Beugen Sie vor, nutzen Sie komplizierte, einmalige Passwörter. Nicht erst ab morgen. Jetzt.

Dem Autor Wolfgang Harbauer auf Twitter folgen.

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