Instagram leicht gemacht: Videos aufnehmen, bearbeiten und veröffentlichen

Instagram leicht gemacht: Videos aufnehmen, bearbeiten und veröffentlichen

In der vierten Folge unserer Serie Instagram leicht gemacht zeigen wir, wie man verwackelte Videos vermeidet und was man bei der Aufnahme beachten muss. Außerdem geben wir Tipps zur Nachbearbeitung und wie man Videos auf Instagram veröffentlicht.

Am 20. Juni stellte Instagram eine neue Funktion vor: den Videomodus. Konkurrenz-Apps wie etwa Cinemagram für das iPhone und Android-Geräte oder Vine, ebenfalls für iPhone und Android erhältlich, besitzen schon lange eine Videofunktion. Im Vertrauen auf die eigene große Nutzergemeinde versucht Instagram den Konkurrenten den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Bitte beachten: Die folgenden Erklärungen beziehen sich auf das iPhone. Die einzelnen Schritte weichen von Betriebssystem zu Betriebssystem ab.

Wie man verwackelte Bilder vermeidet

Für eine hohe Videoqualität benötigt man eine stabile Aufnahme. Leider verfügt das Smartphone nicht über einen automatischen Bildstabilisator. Daher hält man das Handy beim Filmen mit beiden Händen fest, um Bildwackler zu vermeiden. Für Instagram sind weniger die Kameraqualität als vielmehr flüssige und scharfe Bilder wichtig. Hier zwei Beispiele dazu:

Video des Nutzers wildflowers_gmc13

Video von stepuplp1567

Man erkennt sofort, welche Rolle eine nicht verwackelte Aufnahme spielt. Wer das Smartphone ruhig hält, erhält flüssige Videos mit scharfen Bildern. Gegen wackelige Aufnahmen existieren für das iPhone und Android einige Apps, die man einsetzen kann.

iPhone stabilizer

Nützliches Gadget, um verwackelte Aufnahme mit dem Smartphone zu vermeiden.

Vor der Aufnahme

Videos auf Instagram sind zwischen drei und 15 Sekunden lang. Vor der Aufnahme legt man sich ein Mini-Szenario zu Recht und sucht man den besten Aufnahmewinkel. Außerdem gelten auch die Tipps aus unserem Artikel So schießt man Fotos mut 10.000 Likes. Der Kamerafokus stellt sich beim Smartphone durch ein Drücken auf den Touchscreen automatisch ein.

Instagram video exposure

Den Kamerafokus ändert man mit einer einzigen Berührung des Displays.

Der Videomodus bietet leider nicht so viele Optionen wie der Fotomodus. Die Rasterlinien gibt es bei Videos nicht. Die Erklärung dafür ist einfach: Man kann den Blitz während einer Aufnahme nicht benutzen.

Überraschende Effekte erzielt man, indem man abwechselnd die Front- und Rückseitenkamera nutzt.

Créez des effets de surprise en alternant les caméras

Mit Instagram erzeugt man eine Bilderreihe, indem man auf den Aufnahmeknopf drückt und ihn anschließend wieder loslässt. Auf diese Weise erstellt man einen Stop-Motion-Film. Bevor man eine Bilderreiche aufnimmt, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass die Reihenfolge der Bilder hinterher nicht geändert werden kann.

Sobald man eine Bilderreihe aufgenommen hat, löscht man unerwünschte Bilder über den Button mit dem Kreuz, der sich links auf dem Display befindet. Damit löscht man auch ganze Szenen, angefangen bei den jüngsten Aufnahmen. Ein weiterer Druck auf den Button löscht die komplette Bilderserie, die als letztes aufgenommen wurde.

Supprimer une séquence vidéo

Man kann auch eine Szene auf einmal löschen, angefangen von den neuesten bis zu den ältesten Bildern.

Lässt man den Finger auf den Button, bietet Instagram die Option an, den gesamten Videoclip zu löschen.

Ebenfalls wichtig für die Aufnahme: der Ton. Instagram greift beim Filmen auf das Mikrofon des Smartphones zu und gibt allen Videos einen Ton. Den Zugriff auf das Mikro kann man nicht deaktivieren.

Hat man eine Aufnahme beendet, drückt man auf den Next-Button oben rechts auf dem Bildschirm.

Die Nachbearbeitung

Im nächsten Schritt schaut man sich eine Vorschau des Videos an, bevor es veröffentlicht wird. Die Vorschau startet man über den Kamera-Button. Beim Betrachten der Aufnahme achtet man auf Details wie zum Beispiel den Ton. Gefällt ein Teil des Videos nicht, geht man zurück zum ersten Schritt und schneidet den Teil heraus.

Instagram bietet 13 Filter für die Videobearbeitung an. Die Plattform gibt den Effekten andere Namen, aber es sind die gleichen Filter, wie man sie von der Instagram-Fotobearbeitung her kennt wie zum Beispiel Schwarz-Weiß- oder Sepia-Filter.

Die Filter erscheinen in einem Menü auf der linken Displayseite. Man scrollt durch das Menü und sucht sich den passenden Filter aus. Wer dem Video keine Spezialeffekte hinzufügen will, wählt den Normalfilter aus.

Post-production Instagram13 Filter stehen zur Verfügung.

Videos auf Instagram mit anderen teilen

Im nächsten Schritt wählt man das Startbild aus. Das Bild sehen die Instagram-Nutzer als erstes, bevor sie das Video starten. Die Standardeinstellung stellt das erste Bild des Videos dar. Man sollte ein aussagekräftiges Bild aus dem Video wählen, damit auch viele Nutzer das Video anklicken und es liken.

Der letzte Schritt unterscheidet sich nicht vom Fotomodus. Hier veröffentlicht man das Video auf Instagram, Twitter, Facebook, Tumblr oder Foursquare. Wer sein Facebook-Konto mit Instagram verbindet, zeigt das Video auf seiner Facebook-Seite als Link an.

Publier la vidéo

Instagram erweitert Funktionsumfang

Mit dem Videomodus erweitert Instagram seine Funktionen. Das nutzen sogar Profis aus. Mehr als 40 Prozent der 1.000 am häufigsten geteilten Videos werden von Profis erstellt. Mit Videos veröffentlicht man Originalinhalte, mit denen man sich von anderen Nutzer absetzt.

Mehr Tipps aus unserer Serie Instagram leicht gemacht:

Alle Kommentare ansehen
Kommentare laden

Neueste Artikel

Top heruntergeladene Apps