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Google Search Console zeigt jetzt Social-Reichweite: Instagram, TikTok, X und YouTube
Creator sehen, über welche Google-Suchen ihre Profile gefunden werden

- 7. Juli 2026
- Aktualisiert: 7. Juli 2026 um 15:20

Google erweitert die Search Console um „Platform Properties“. Die neue Funktion für Instagram, TikTok, X und YouTube soll nach Angaben des Unternehmens in den kommenden Wochen nach und nach ausgerollt werden. Creator, Publisher und Website-Betreiber können damit künftig nachvollziehen, wie Nutzer ihre Inhalte über die Google-Suche auf Social-Media- und Videoplattformen entdecken. Relevant ist das vor allem deshalb, weil Reichweite heute oft nicht mehr nur auf der eigenen Website entsteht, sondern parallel über soziale Netzwerke, Videoportale und die klassische Websuche. Google will diese bislang zersplitterte Sicht in einem einzigen Dashboard zusammenziehen.
Neue Einblicke für Social Media und YouTube
Google zufolge zeigen die neuen Platform Properties, über welche Suchanfragen Nutzer auf Social-Profile und einzelne Inhalte stoßen.
Wer zum Beispiel einen YouTube-Kanal, ein TikTok-Profil oder einen Instagram-Account betreibt, kann in der Google Search Console sehen, mit welchen Begriffen diese Inhalte in der Google-Suche gefunden wurden.
Zum Start werden laut Google Instagram, TikTok, X und YouTube unterstützt.
Die Google Search Console blickte bisher vor allem auf klassische Websites. Mit der neuen Funktion kommt nun eine breitere Sicht auf die gesamte Online-Präsenz dazu.
Platform Properties liefert nach Google-Angaben Klicks und Impressionen und außerdem Daten dazu, welche Inhalte besonders gut laufen.
Dazu kommen Signale zur Interaktion des Publikums sowie geografische Angaben, aus welchen Regionen das Interesse kommt.
So lässt sich besser einordnen, ob Reichweite eher über die eigene Website entsteht, über ein Social-Profil oder über einzelne Videos.
Google bündelt die gesamte Online-Reichweite
Google beschreibt die Funktion als gebündelten Überblick darüber, wie auffindbar eine Präsenz digital überhaupt ist.
Das passt zu einer Entwicklung, in der viele Inhalte längst nicht mehr nur auf einer einzigen Domain veröffentlicht werden.
Gerade kleinere Medienmarken, Influencer und unabhängige Autoren holen inzwischen einen großen Teil ihrer Sichtbarkeit auf Plattformen, die außerhalb der eigenen Website liegen.
Mit Platform Properties richtet Google die Search Console stärker auf dieses veränderte Nutzungsverhalten aus.
Statt nur SEO für Webseiten messbar zu machen, entwickelt sich die Oberfläche damit ein Stück weit zu einem breiter angelegten Tool, das zeigt, wo Inhalte gefunden werden.
Teil der größeren Creator-Strategie
Schon im Juni hatte Google spezielle Suchprofile für große Creator und Publisher eingeführt.
Diese Profile können laut Google Links zu weiteren Plattformen enthalten und sogar angeheftete TikTok- oder Instagram-Videos hervorheben.
Die Google-Suche soll so immer stärker zur zentralen Anlaufstelle für die Präsenz von Creatorn werden.
Ganz neu ist die Idee hinter Platform Properties allerdings nicht. Die Funktion geht aus dem früheren Test „Social Channels“ hervor.
In diesem Experiment verknüpfte Google Search Console Insights einige Social-Konten automatisch.
In der neuen Version müssen Social-Media-Konten nach Google-Angaben nun selbst hinzugefügt und verifiziert werden.
Rollout startet schrittweise
Google spricht von einer schrittweisen Einführung in den kommenden Wochen.
Noch ist offen, in welchen Ländern die Funktion zuerst verfügbar sein wird und nach welchen Kriterien einzelne Creator-Gruppen oder Publisher Zugriff bekommen.
Wer die Google Search Console nutzt, wird die neuen Optionen daher voraussichtlich nicht sofort überall in gleicher Form sehen.
Hadaza Crisostomo ist eine philippinische Content-Autorin mit über zwei Jahren Erfahrung bei der Erstellung aussagekräftiger Bewertungen zu Softwareprogrammen, Anwendungen und Spielen. Sie hilft Nutzern dabei, selbstbewusste digitale Entscheidungen zu treffen.
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