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Google rechnet Android-Backups ab sofort stärker an: Das ändert sich beim Speicherplatz
SMS, Anrufverlauf und Geräteeinstellungen zählen künftig mit

- 7. Juli 2026
- Aktualisiert: 7. Juli 2026 um 08:20

Google ändert die Speicherregeln für Android-Backups. Für neue Android-Nutzer gilt die neue Regel sofort, bestehende Google-Konten werden nach Angaben des Unternehmens ab dem 7. Juli 2026 in den folgenden Monaten schrittweise umgestellt. Künftig zählt ein größerer Teil der Android-Sicherungsdaten auf den allgemeinen Google-Speicher, der bisher nur zum Teil dafür herangezogen wurde.
Android-Backups werden stärker auf den Google-Speicher angerechnet
Für neue Android-Nutzer ist die Umstellung ab sofort aktiv. Bei bereits bestehenden Konten will Google den Wechsel ab dem 7. Juli 2026 nach und nach ausrollen. Der Kern der Änderung: Zusätzliche Android-Backups fließen künftig in den allgemeinen Google-Speicher ein, obwohl sie bisher nur teilweise in die Rechnung eingegangen sind.
Für viele dürfte das im Alltag kaum auffallen. Google rechnet im Schnitt mit gerade einmal rund 40 MB zusätzlichem Speicherbedarf. Wer mit dem kostenlosen 15-GB-Limit aber jetzt schon fast am Anschlag ist, wird die Anpassung eher bemerken.
Welche Daten jetzt mitgerechnet werden
Bislang wurden unter anderem Daten aus Google Fotos und MMS-Nachrichten auf den Speicher angerechnet. Neu dazu kommen jetzt klassische SMS, der Anrufverlauf und bestimmte Geräteeinstellungen.
Wer sein Android-Smartphone wie gewohnt über das Google-Konto sichert, verbraucht mit SMS, Geräteeinstellungen und Anrufprotokollen künftig mehr Platz im allgemeinen Kontingent. Gemeint sind vor allem Nachrichtenverläufe, gespeicherte Systemeinstellungen und Anruflisten, die sonst eher still im Hintergrund mitlaufen.
Die gute Nachricht zuerst: In den meisten Fällen bleiben diese Datenmengen überschaubar und liegen deutlich unter dem, was Fotos oder Videos an Speicher fressen. Bei sehr langen Chat-Verläufen, vielen archivierten Nachrichten oder mehreren Geräten kann sich am Ende aber doch einiges aufsummieren.
Mehr Kontrolle über einzelne Backup-Kategorien
Gleichzeitig baut Google die Steuerung der Android-Backups aus. Ab sofort lassen sich einzelne Kategorien wie SMS, Anrufverlauf oder Geräteeinstellungen gezielt ein- oder ausschalten.
Das knüpft an die feineren Backup-Optionen an, die Google zuletzt schon auf App-Ebene eingeführt hat. Wenn Sie Speicher sparen möchten, bekommen Sie mit der neuen Steuerung mehr Einfluss darauf, was überhaupt gesichert wird. Gerade bei Konten, die sich nah an der 15-GB-Grenze bewegen, lässt sich so Überflüssiges aussparen, ohne gleich das gesamte Backup zu deaktivieren.
Teil einer größeren Speicherstrategie
Die Änderung fügt sich in weitere Anpassungen rund um den Cloud-Speicher von Google ein. Nach Angaben des Unternehmens wurde zuletzt bei einigen nicht verifizierten Konten auch ein kleineres kostenloses Kontingent von 5 GB getestet.
Hinzu kommen Änderungen bei den Google-One-Tarifen sowie eine engere Verknüpfung von Speicher, Konto und Gerätesicherung. Die Umstellung ist also kein harter Einschnitt, sie macht die Speicherberechnung für Android-Backups aber strikter und nachvollziehbarer. Ein Blick in die eigenen Backup-Einstellungen lohnt sich für alle Nutzer.
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Jezca Felarca ist Content-Writerin mit Erfahrung in der Bewertung von PC-Software, mobilen Anwendungen und digitalen Diensten. Sie erklärt technische Themen auf verständliche Weise für ein breites Publikum.
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