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Google: Gmail-Nutzer haben kein Recht auf Privatssphäre

Google: Gmail-Nutzer haben kein Recht auf Privatssphäre

Gmail-Nutzer haben “kein begründetes Recht auf Privatsphäre”. Was klingt wie eine Warnung von Datenschützern ist die direkte Aussage eines Google-Anwalts, welche sich in Windeseile im Internet verbreitet.

Die US-amerikanische Verbraucherschutzzentrale Consumer Watchdog hat einen Gerichtsantrag von Google gefunden. Mit dem Antrag vom 13. Juli 2013 versucht Google eine Sammelklage vor einem Gericht in Kalifornien abzuwehren. In der Klage geht es um die weit verbreitete Praxis von Internetunternehmen, E-Mails zu lesen. Auch Google-Roboter lesen den E-Mail-Verkehr der Google-Nutzer mit, um auf den Nutzer zugeschnittene Werbung zu schalten. Vor einiger Zeit hat Google zudem damit begonnen, Werbung in das Postfach zu schmuggeln.

Nutzern gefällt diese Praxis nicht, weshalb in den USA einige Gmail-Kunden vor Gericht gezogen sind. Laut Google versuchen die Kläger, eine “gängige Geschäftspraxis zu kriminalisieren”. Bei der Nutzung eines Web-basierten E-Mail-Dienstes habe ein Nutzer “kein begründetes Anrecht auf Privatsphäre”, wenn man die Informationen freiwillig an den Dienstbetreiber übergibt.

Via Cult of Android

Sichere Alternativen zu Gmail und Co.

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