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Game of Thrones wird jetzt größer: HBO plant TV, Kino und neue Spiele

Statt Serien-Revival setzt Warner auf ein langfristiges Franchise

Game of Thrones wird jetzt größer: HBO plant TV, Kino und neue Spiele

Jesús Bosque

  • 12. Juli 2026
  • Aktualisiert: 12. Juli 2026 um 19:02
Game of Thrones wird jetzt größer: HBO plant TV, Kino und neue Spiele

Warner Bros. wird Game of Thrones deutlich breiter aufstellen. Nach Angaben des Studios soll Westeros künftig nicht mehr nur an einer einzelnen Serie hängen, sondern parallel im Fernsehen, im Kino und in neuen Spielen weiterwachsen. Eine bloße Neuauflage oder die Rückkehr der ursprünglichen HBO-Serie steht dabei offenbar nicht im Vordergrund. Warner Bros. setzt stattdessen auf eine langfristige Franchise-Strategie.

Game of Thrones als Franchise statt als Serien-Revival

Wer auf ein direktes Revival der Originalserie gehofft hat, muss sich wohl von dieser Idee verabschieden. Die neue Game-of-Thrones-Phase läuft nicht auf eine einzige große Rückkehr hinaus, sondern auf mehrere Projekte in verschiedenen Formaten.

Warner Bros. und HBO verteilen die Marke nach eigenen Angaben ganz bewusst auf TV, Kino und Gaming. Das Ziel dahinter ist klar: Westeros soll sich langfristig als großes Entertainment-Franchise etablieren.

House of the Dragon bleibt das TV-Zentrum

Der Mittelpunkt im TV bleibt erst einmal House of the Dragon. Die Prequel-Serie läuft laut HBO derzeit in ihrer dritten Staffel, und eine vierte ist bereits bestätigt. Dabei soll es dann auch bleiben, denn Staffel 4 wurde zugleich als letzte angekündigt.

Damit sind die Targaryens vorerst weiter das wichtigste Standbein des Thrones-Universums im Fernsehen.

Ganz rund ist die Sache trotzdem nicht.

Die Resonanz fällt gemischt aus. Staffel 2 startete in den USA plattformübergreifend mit 7,8 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Das lag, wie HBO mitteilte, 22 Prozent unter dem Auftakt der Serie.

Episode 2 konnte danach laut HBO wieder deutlich zulegen. International sieht das Bild ebenfalls besser aus: In Lateinamerika und Europa erreichte starke Streaming-Bestmarken nach Angaben von HBO starke Streaming-Bestmarken.

Auch inhaltlich bleibt die Serie ein Streitfall unter Fans. Ein Teil des Publikums feiert den düsteren Machtkampf der Targaryens, andere stören sich an den Abweichungen von der Vorlage.

A Knight of the Seven Kingdoms erweitert das Live-Action-Angebot

Deutlich freundlicher fiel die Aufnahme von A Knight of the Seven Kingdoms aus. Das neue Live-Action-Prequel feierte laut HBO am 18. Januar 2026 Premiere, hat seine erste Staffel mit sechs Episoden inzwischen abgeschlossen und wurde nach Angaben des Senders bereits um Staffel 2 verlängert.

Mit den neuen Folgen rechnet HBO für 2027.

Im Vergleich zu House of the Dragon geht die Serie kleiner und persönlicher vor. Weniger gewaltige Kriege, weniger große Intrigen. Dafür mehr Figuren, mehr Abenteuer und insgesamt ein hellerer Ton.

Offenbar kommt genau das bei vielen Fans gut an.

Kinofilm und neue Spiele für Westeros

Auch fürs Kino hat Warner Bros. schon etwas in Stellung gebracht. Angekündigt wurde Game of Thrones: Aegon’s Conquest, ein Film über Aegon I. Targaryen und die Eroberung von Westeros.

Der Kinostart ist nach Angaben von Warner Bros. derzeit für 2027 oder später vorgesehen.

Parallel dazu sind weitere Serienideen in Arbeit. George R. R. Martin sprach zuletzt von vielleicht fünf oder sechs Projekten.

Dazu gehören laut George R. R. Martin unter anderem Sea Snake, ein Animationsprojekt über die großen Reisen von Corlys Velaryon, sowie Ten Thousand Ships über Prinzessin Nymeria. Das geplante Jon-Snow-Sequel liegt dagegen weiterhin auf Eis.

Auch im Gaming soll Westeros sichtbarer werden. Game of Thrones: Kingsroad startet laut Warner Bros. am 15. Juli 2026 in seine erste offizielle Saison, die den Titel Frost and Steel trägt.

Später im Jahr soll außerdem noch das Echtzeit-Strategiespiel Game of Thrones: War for Westeros folgen.

Game of Thrones kehrt also nicht einfach nur als Serie zurück. Westeros wird Stück für Stück zu einem noch größeren Franchise ausgebaut.

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Jesús Bosque

Ich bin Journalist mit über 30 Jahren Erfahrung in Videospielen und Technologie. Obwohl Videospiele schon immer mein Fachgebiet waren, habe ich begonnen, auch die komplexen Strukturen von Projektmanagement-Tools wie Asana sowie die Automatisierungen mit Make.com und N8N zu entdecken und zu genießen.

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