Werbung

Artikel

Fritz!Box-Update für alle notwendig – auch manipulierte Internetseiten sind gefährlich

Tim Vüllers

Veröffentlicht

Die vergangene Woche durch den Fritz!Box-Hersteller AVM behobene Sicherheitslücke ist gefährlicher als bislang angenommen. Angreifer können nicht nicht nur auf speziell konfigurierte Router zugreifen, wie Heise berichtet.

Heise hat mit Hilfe des Reverse-Engineering-Spezialisten Hanno Heinrichs das Sicherheits-Update für die Fritz!Box untersucht und herausgefunden, dass nicht nur Nutzer des MyFRITZ!-Services betroffen sind. So können Angreifer auch Zugriff über den Router erlangen, wenn Nutzer eine manipulierte Internetseite besuchen.

Fritz!Box-Update für alle notwendig – auch manipulierte Internetseiten sind gefährlich

Update nun für alle Nutzer pflicht

Bislang hieß es, dass Angreifer den Internet-Router nur Angreifen könnten, wenn Nutzer den Fernzugriffs-Dienst MyFritz! aktiviert hätten. Dies ist aber nicht der Fall, weshalb alle Besitzer einer Fritz!Box das Update schnellstmöglich installieren sollten, um sich vor eventuellen Angriffen zu schützen. Auch das BSI warnte Ende vergangener Woche bereits davor, dass zu wenig Nutzer das Update installiert hätten. Dem Ministerium nach hatten bis zum vergangenen Mittwoch gerade einmal 20 Prozent aller Nutzer das Update installiert.

Warum ist die Sicherheitslücke gefährlich?

Der Internetrouter ist das Eingangstor ins Internet, übernimmt heutzutage aber auch die Telefoniefunktion. Schaffen es Hacker, den Router zu übernehmen, können diese zum Beispiel kostspielige Anrufe ins Ausland tätigen, ohne das man als Nutzer etwas davon mitbekommt. Auch könnte schädliche Software installiert werden, über die die Hacker überwachen, welche Internetseiten man besucht.

So installieren Sie das Update

Die Installation des Updates ist sehr einfach und kann direkt vom Internetbrowser eines heimischen PCs erledigt werden. Wie dies funktioniert, erklären wir hier.

Dir könnte auch gefallen