Fliegen wie in Echt: Die besten Flugsimulatoren

Einmal Pilot sein – davon träumen viele Männer und so manche Frau. Wem das nötige Kleingeld für ein echtes Cockpit-Erlebnis fehlt, muss den Traum vom Fliegen nicht gleich begraben. Für Hobby-Piloten gibt es einige Computerprogramme, die per digitalem Steuerknüppel Flüge simulieren. Und zum Teil sogar kostenlos.

Ready for take-off
Bereits seit den 90er Jahren bannt Microsoft mit dem zivilen Flugsimulator Flight Simulator viele Hobbypiloten an den PC. Vom Paraglider bis zum Großraum-Airbus hält der Simulator einen ganzen Park an Fluggeräten zur Auswahl bereit. Bevor man in das virtuelle Cockpit von Flight Simulator X steigt, sollte man sich allerdings wie in der realen Luftfahrt entsprechend vorbereiten: Zunächst gilt es, ein paar Einblicke in die Grundlagen der Aerodynamik, die Luftfahrttechnik und die Regeln der Zivilluftfahrt zu nehmen.

Nicht nur beim Gefühl im Cockpit des Microsoft Flight Simulators X, sondern auch außerhalb der Maschine setzt die Software auf hohe Realitätsnähe. Von dem Luftverkehr über die Städte und Landschaften rund um den eigenen Flieger bis hin zu den aus dem Internet abrufbaren Live-Wetterbedingungen simuliert der Microsoft Flight Simulator X ein echtes Pilotenerlebnis.

Im Cockpit durch die Lüfte
Eine alternative Flugsteuerung bietet X-Plane. Wie in einem echten Cockpit plant, steuert und koordiniert man auch in X-Plane unterschiedliche Fluggeräte – von kleinen Bell-Hubschraubern über Cessnas bis hin zu Boeing-Großraumfliegern. Anders als spielerische Flugsimulatoren konfrontiert X-Plane den Anwender mit allen Details der zivilen Luftfahrt: von der Routenplanung über Funkverkehr und Transponder-Einstellungen bis hin zu VOR-Signalen, Leuchtfeuern und direktem Kontakt mit der Flugsicherung.

Reale Wetterbedingungen, hoch aufgelöste Umgebungen, Turbulenzen und andere reale Flugbedingungen stellen den X-Plane-Piloten vor echte Herausforderungen. X-Plane unterstützt Flüge im Einzelmodus und zusätzlich Mehrspielerflüge via Internet.

Am Knüppel von Airbus & Co.
Eine kostenlose Simulation lädt man mit Flightgear herunter. Von der Cessna 172 über den Eurocopter bis zur Boeing hat der  Flugsimulator alles im Programm. Vor dem Abflug wählt man den Startflughafen sowie grafische Details der Flugroute aus. Mit diesen Voreinstellungen rollt man auf die Startbahn. Wer es in die Luft schafft, dem steht der Autopilot hilfreich zur Seite. Macht man sich vor dem Abflug die Mühe, eine genaue Route mit so genannten Waypoints anzulegen, lehnt man sich mit Hilfe des Autopiloten während des Fluges entspannt zurück.

Flightgear kommt bisher zwar nicht ganz an die Welt von Microsoft Flightsimulator heran, lässt aber an Details wenig zu wünschen übrig und bietet eine fast so breite Plug-In-Palette für zusätzliche Flugzeuge, Flughäfen und Szenarien wie das MS-Pendant.

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