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Far Cry 3: Besser als Assassin’s Creed 3 oder Hitman Absolution?

Far Cry 3: Besser als Assassin’s Creed 3 oder Hitman Absolution?

Mit Far Cry 3, Assassin’s Creed 3 und Hitman: Absolution erscheinen in kurzer Folge gleich drei große Action-Hits. Da bleibt nur eine entscheidende Frage: Welches der drei ist das beste Actionspiel? Hier mein ganz persönlicher Vergleich.

Far Cry 3 vs Assassin's Creed 3 vs Hitman Absolution

Offene Welt

Ich mag Freiheit. Es reicht nicht, dass ich mich in einem Actionspiel frei bewegen kann, sondern die Welt muss sich groß anfühlen, Abwechslung bieten und interessante Herausforderungen haben. Eine offene Welt ist genau das, was mich in einem Spiel bei der Stange hält.

In Hitman: Absolution absolviert man als Attentäter Mordaufträge. Man kann zwar die Umgebung auf unterschiedliche Weise zu seinem Zweck nutzen, aber das Spiel engt den Handlungsfreiraum ein. Viele Aufgaben sind annähernd linear.

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Far Cry 3 und Assassin’s Creed 3 bieten hier mehr. In Far Cry 3 erlebt man auf einer paradiesischen Insel Abenteuer. Im Kampf gegen sadistische Piraten krieche ich im Verborgenen durch das Dickicht, erobere Camps, jage Tiere oder schalte mit stillgelegten Radiotürmen neue Bereiche und Waffen frei. Das ist schon eher nach meinem Geschmack.

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Assassin’s Creed 3 geht sogar noch einen Schritt weiter. Hier tobt man sich nicht auf einer Insel aus, sondern erkundet gleich die amerikanische Ostküste.

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Städtischer Trubel in Bosten steht dabei im Gegensatz zu der ruhigen Weite in Wäldern und Jagdgebieten. Ich kann mir in Assassin’s Creed 3 die Zeit mit Botenaufträgen vertreiben, Tieren Felle abziehen oder mein Kriegsschiff aufrüsten. Der Wechsel der Jahreszeiten macht die Landschaft noch interessanter: Mal pflüge ich mich durch den virtuellen Schnee oder genieße frühlingshaften Sonnenschein.

In dieser Runde gewinnt Assassin’s Creed 3 mit einer Nasenlänge Vorsprung vor Far Cry 3.


Und… Action!

Schleichen ist in. Alle drei Spiele lassen sich über weite Strecken ohne Blutvergießen spielen. Muss man doch mal die Muskeln spielen lassen, kann man mit geschicktem Versteckspielen die große Eskalation umgehen.

Am geschicktesten arbeitet Hitman aus dem Hinterhalt. Der Profi-Killer versteht wie kein Zweiter das brutale Spiel mit der Klaviersaite. Lautlos pirscht er sich an sein Ziel an, erdrosselt es und schleift das Opfer in ein sicheres Versteck. Connor aus Assassin’s Creed 3 arbeitet auf ähnliche Weise, aber nicht ganz so geschmeidig.

Beide Actionhelden könnten Jason aus Far Cry 3 noch einiges beibringen. Der Piratenjäger wiederum versteht sich wie kaum ein Zweiter auf Feuerwaffen und macht im offenen Kampf mit glühenden Wummen die beste Figur.

Tja, was soll ich sagen… ich kann mich nicht entscheiden! Es ist ein haarscharfes Kopf-an-Kopf-Rennen. Far Cry 3 gewinnt im Gemetzel mit Feuerwaffen und Hitman überzeugt mich als Schleichkünstler am meisten.


Grafik und Musik

Actionspiele reizen moderne PC-Hardware richtig aus. Das Ziel ist so nah wie möglich an ein fotorealistisches Erlebnis heranzukommen. Am besten gelingt das Far Cry 3. So hübsch sah kaum eine Südseeinsel eines Spiels aus. Auch die gruselige-düstere Nacht auf dem Eiland gefällt mir sehr.

Die beiden anderen Action-Hits müssen hier passen. In Assassin’s Creed 3 stören mich vor allen Dingen die Animationen abseits der Action. Die stets leicht geduckte Haltung der Figuren wirkt nicht authentisch. Hitman bringt sehr schöne Animationen mit, aber zu wenig grafische Abwechslung für meinen Geschmack.

Bei der Musik schöpfen die Actionspiele aus dem Vollen. Brian Tyler stattet Far Cry 3 mit einem kräftigen Soundtrack aus, der die Spiel-Action gekonnt untermalt. Etwas zurückhaltender geht es bei Assassin’s Creed 3 mit einem etwas orchestraleren Soundtrack von Lorne Balfe zu Werke und steht damit im Gegensatz zum metallisch geprägten Hitman-Score. Hier lässt sich kein Sieger küren – reine Geschmacksache.


Mein persönlicher Action-Hit

Am Ende kann es nur einen geben. Der Gewinner ist etwas überraschend Assassin’s Creed 3. Den Ausschlag gibt für mich die interessantere Charakterentwicklung. Hitman ist mir zu statisch und die Hintergrundgeschichte zu wenig ergiebig. Auch die Handlung von Far Cry 3 könnte man durch den Aufhänger von Dead Island austauschen – sie ist beliebig und mir zu wenig originell.

Schauplatz, Rahmenhandlung und Zielrichtung sind bei Assassin’s Creed am besten herausgearbeitet. Hauptfigur Connor verfolgt ein Ziel, man versteht seine Motive, will ihm helfen. Eine solche Nähe zwischen Spieler und Spielfigur will bei den anderen beiden Titeln nicht gelingen.

Teilt Ihr diese Meinung oder habt Ihr einen anderen Action-Favoriten? Nennt uns Euer Lieblings-Game und schreibt einen Kommentar!

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