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Es könnte eine Fortsetzung von Barbie geben, aber David Zaslav blockiert sie, weil er sie nicht bezahlen will

Margot Robbie und Ryan Gosling könnten je 20 Millionen verlangen

Es könnte eine Fortsetzung von Barbie geben, aber David Zaslav blockiert sie, weil er sie nicht bezahlen will

Álvaro Arbonés

  • 3. August 2026
  • Aktualisiert: 3. August 2026 um 16:16
Es könnte eine Fortsetzung von Barbie geben, aber David Zaslav blockiert sie, weil er sie nicht bezahlen will

Als einer der erfolgreichsten Filme der letzten Jahre wäre zu erwarten, dass Barbie eine Fortsetzung bekäme. Nun hat die New York Times enthüllt, warum das nicht passiert. Der Grund ist, dass der CEO von Warner Bros. Discovery, David Zaslav, die Gagen von Margot Robbie und Ryan Gosling, den Hauptdarstellern des Films, für zu hoch hält, um eine Fortsetzung überhaupt in Erwägung zu ziehen.

Barbie 2 ist noch in weiter Ferne

In der Annahme, dass ihre Gagen auf bis zu 20 Millionen Dollar pro Person steigen könnten, weigert sich Zaslav, diese Summe für die Schauspieler zu zahlen. Das hat einen einfachen Grund. In der Regel werden bei Franchise-Filmen Verträge über mehrere Filme abgeschlossen, was die Schauspieler an eine feste Gage bindet. Doch im Fall von Barbie wurde nur für einen einzigen Film unterschrieben. Dafür müssten die Gagen der Schauspieler neu verhandelt werden, da diese angesichts des Erfolgs des ersten Teils deutlich mehr verlangen würden.

Greta Gerwig, die Regisseurin des Films, und Noah Baumbach, der Drehbuchautor des Films, haben ein Konzept für eine Fortsetzung des Films, haben aber nicht die Absicht, es dem Studio vorzulegen, bis die Verhandlungen abgeschlossen sind. Daher gibt es offensichtlich Spannungen zwischen den Parteien darüber, wie weiter verfahren werden soll. Zumal Warner Bros. bereits mehrere Angebote gemacht hat und bislang alle vom Kreativteam hinter Barbie abgelehnt wurden.

Ob wir eine Fortsetzung von Barbie sehen werden, bleibt noch abzuwarten. Klar ist aber: Wenn das passiert, dann nur, weil David Zaslav tief in die Tasche gegriffen hat. Dazu ist er derzeit offenbar nicht bereit. Denn in der Geschäftswelt gilt: Man muss Geld ausgeben, um Geld zu verdienen. Auch wenn dem CEO von Warner Bros. das nicht gefällt.

Álvaro Arbonés

Kulturjournalist und Schriftsteller mit einem besonderen Interesse für Audiovisuelles und alles, was gespielt werden kann. Ich bin nicht hier, um über meine Bücher zu sprechen, aber Sie können mich immer danach fragen, wenn Sie neugierig sind.

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