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Dufte Idee: Handys mit SMS-Stinkbomben

Shawn Hogan

Shawn Hogan

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Der Geruchssinn gehört beim Menschen zu den archaischsten Sinnen. Wohl deswegen wollen Experten Düfte per Handy als die neue Killer-Applikation für mobile Endgeräte verkaufen. Das Institut für Sensorikforschung und Innovationsberatung hat in diesen Tagen ein entsprechendes Patent angemeldet: Diese Technik soll Handynutzern in Zukunft erlauben, Duftbotschaften an andere Mobiltelefone zu senden und selbst zu emfpangen.

“Dufte” Telefonate haben nur einen Haken: Man braucht Handys mit einem speziellen Chip, der die Gerüche wie in einem kleinen Chemielabor zusammenbraut und richtig dosiert freisetzt. Der Duftchip soll per SMS oder durch Programmbefehle in Spielen angesprochen werden. Das Beste: Um ungewollte Duftmarken beziehungsweise Geruch-Spam zu vermeiden, kann der Nutzer ankommende Duftnachrichten akzeptieren oder ablehnen.

Die Entwickler erhoffen sich vielfältige Einsatzbereiche: Von duftenden MMS-Grüßen über Werbechips mit Duftproben von Parfüms bis hin zu Spielen für Handy und PC, bei denen die Düfte für ein besonderes Spielerlebnis sorgen. Die so genannten Dufttechnologien stecken noch in den Kinderschuhen und lassen bei mir unbehagliche Assoziationen mit Adlous Huxleys Roman “Schöne neue Welt” hochkommen. Von mir aus kann der Traum von duften Handygesprächen gerne noch eine ganze Weile Zukunftsmusik bleiben.

Shawn Hogan

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