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Disney streicht erneut Hunderte Stellen: Pixar verliert rund 150 Jobs
Vor allem Produktion und operative Teams in Emeryville betroffen

- 21. Juli 2026
- Aktualisiert: 21. Juli 2026 um 19:03

Mehrere Medien berichten übereinstimmend, dass am 21. Juli 2026 erneut mehrere Hundert Stellen gestrichen hat.
Disney streicht Hunderte Jobs: Pixar verliert rund 150 Stellen
Besonders hart trifft diese neue Runde die Pixar Animation Studios in Emeryville, Kalifornien. Dort sollen nach Medienberichten rund 150 Jobs wegfallen. Innerhalb des Studiogeschäfts ist Pixar damit nach allem, was bislang bekannt ist, der Bereich, den es diesmal am stärksten erwischt.
Den Berichten zufolge liegt der Abbau bei weniger als 10 Prozent der Belegschaft. Gestrichen werden vor allem Stellen in Produktion und operativen Bereichen.
The Walt Disney Company selbst erklärte, die Änderungen seien das Ergebnis einer „fortlaufenden Bewertung, wie wir Ressourcen einsetzen und im gesamten Unternehmen reinvestieren, während sich unsere Branche weiterentwickelt“.
Gerade bei Pixar fällt der Einschnitt auf. Pixar Animation Studios galten lange als kreatives Aushängeschild von The Walt Disney Company. Umso deutlicher zeigt dieser Schritt, wie entschlossen der Konzern derzeit an Kostenstruktur und Produktionsabläufen herangeht.
Betroffen sind laut Medienberichten vor allem Teams hinter den Kulissen. Also weniger die kreativen Köpfe an der Spitze einzelner Filme, sondern eher die Strukturen, die Produktionen organisatorisch am Laufen halten. Intern dürfte das trotzdem deutlich zu spüren sein, weil der Einschnitt direkt in den Kern des Studiobetriebs geht.
Dritte Entlassungsrunde 2026 unter Josh D’Amaro
Für The Walt Disney Company ist das nach Medienberichten schon die dritte größere Entlassungswelle im Jahr 2026. Erst im April hatte der Konzern Berichten zufolge rund 1.000 Stellen abgebaut.
Die aktuelle Runde hängt den Berichten nach mit der laufenden Umstrukturierung unter CEO Josh D’Amaro zusammen.
Im Mittelpunkt steht dabei die sogenannte „One Disney“-Strategie. Dahinter steckt das Ziel, Abteilungen enger miteinander zu verzahnen, Silos aufzubrechen und den Konzern insgesamt effizienter und beweglicher aufzustellen.
Für Mitarbeiter heißt das im Alltag oft ganz konkret: Aufgaben werden neu verteilt, doppelte Strukturen fallen weg, Teams werden kleiner.
Für Sie als Zuschauer ist das vor allem deshalb relevant, weil sich dadurch verschieben kann, wie schnell neue Filme und Serien entstehen, in welchem Umfang produziert wird und welche Marken intern Vorrang bekommen.
Warum es Pixar wieder trifft
Bei Pixar Animation Studios kommt zu den übergeordneten Konzernzielen noch zusätzlicher Druck aus der Branche. The Walt Disney Company und Pixar Animation Studios haben ihre Streaming-Strategie in den vergangenen Jahren bereits zurückgenommen, nachdem die Produktion für Disney+ zuvor deutlich ausgeweitet worden war.
Weniger Produktionen bedeuten am Ende eben auch weniger Bedarf in Produktion und Betrieb.
Dazu kommt ein gemischtes Bild beim Geschäftserfolg. Während „Toy Story 5“ laut Medienberichten an den Kinokassen stark gelaufen sein soll, konnten einige Originalfilme, darunter „Hoppers“, Berichten zufolge offenbar nicht in gleichem Maß überzeugen.
Schon 2024 hatte Pixar Animation Studios laut Medienberichten etwa 175 Stellen gestrichen, als The Walt Disney Company die Streaming-Produktion drosselte. Die neuen Einschnitte führen diese Entwicklung fort. Sie machen auch klar, dass der Schrumpfkurs längst kein einmaliger Schritt mehr ist.
In Berichten über ein häufig als „long and lean“ beschriebenes Produktionsmodell ist zudem von Engpässen, Crunch, sinkender Motivation und der Sorge die Rede, dass kreative Risiken weiter zugunsten stärker zentralisierter Entscheidungen zurückgedrängt werden.
Journalist, spezialisiert auf Technologie, Unterhaltung und Videospiele. Über das zu schreiben, was mich begeistert (Gadgets, Spiele und Filme), ermöglicht es mir, bei Verstand zu bleiben und mit einem Lächeln im Gesicht aufzuwachen, wenn der Wecker klingelt. PS: Das stimmt nicht 100% der Zeit.
Das Neueste von Chema Carvajal Sarabia
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