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Call of Duty Advanced Warfare ausprobiert: Rüstungen, Exoskelette und Zeitlupenfunktion

Call of Duty Advanced Warfare ausprobiert: Rüstungen, Exoskelette und Zeitlupenfunktion

Call of Duty Advanced Warfare muss sich neu erfrinden. Sonst wird es schwer, die hohen Erwartungen zu erfüllen und die Fans zu begeistern. Wir konnten auf der E3 eine kleine Kostprobe aus zwei Levels des sehnlichst erwarteten Titel sehen. Hier sind unsere Eindrücke vom Hands-on:

Der Soldat der Zukunft

Advanced Warfare handelt, wie Name und Trailer schon vermuten lassen, von Soldaten und Kriege der Zukunft – und dies ein bisschen realistischer, als wir es von Science-Fiction-Produktionen gewohnt sind. Die im Spiel zu sehenden Waffen sind theoretisch schon möglich, auch wenn es sicher noch ein paar Jahre dauert, bis eine solche Technologie umgesetzt wird.

Call of Duty Advanced Warfare ausprobiert: Rüstungen, Exoskelette und Zeitlupenfunktion machen Vorfreude

Die Hauptattraktion des neuen CoD: Die Protagonisten tragen Rüstungen und Exoskelette. Die mechanischen Skelette helfen bei der Arbeit, wobei sie nicht nur beschützen, sondern auch neue Fähigkeiten verleihen. Diese so genannten “Powers” kann der Spieler ganz diskret aktivieren. So kann man höher springen, fester zuschlagen, sich wie Predator tarnen und unter bestimmten Umständen sogar die Zeit verlangsamen.

Call of Duty Advanced Warfare ausprobiert: Rüstungen, Exoskelette und Zeitlupenfunktion machen Vorfreude

Die Missionen und Herausforderungen drehen sich alle um diese Technologie. Die Technik bringt auch innovative Waffen, modifizierbare Granaten und Fahrzeuge von fast nuklearer Leistung.

Demo mit zwei Levels

Auf der E3 wurden hinter verschlossenen Türen zwei Level des Spiels gezeigt. Ein Level spielt in San Francisco und heißt Collapse, das andere trägt den Namen Bio Lab.

Das erste beginnt mit einer Verfolgungsjagd: Ein Panzerfahrzeug schießt in hohem Tempo einem flüchtenden Lieferwagen hinterher. Von der Story haben wir leider nichts erfahren, daher können wir auch nichts über die Gründe der Verfolgung sagen. Wie dem auch sei, zeigt sich an dieser Stelle schon eine typische Call of Duty Fahrszene: im gewohnten Stil und visuell sehr eindrucksvoll.

Nach einer Reihe von Vorfällen läuft der Held zu Fuß weiter. Dabei haben wir auch den neuen extrahohen Sprung bewundern können sowie die ersten Waffen und eine Spezialgranate, die die Feinde nicht verletzt, sondern sie so markiert, dass man sie auch hinter Gegenständen sieht und damit leichter bekämpfen kann. Durch die Kraft des neuen Anzugs können Gegenstände angezogen und als Schild benutzt werden. Das bedeutet, der Schauplatz wird stark beeinträchtigt. Außerdem gibt es eine neue Fähigkeit: das Verlangsamen der Zeit. Nicht klar wurde, wann und wie man diese aktivieren kann.

Dieses erste Level, Achtung Spoiler, endet mit der Zerstörung der Brücke von San Francisco.

Das zweite Level spielt im Dschungel. Dort kann man die Tarnfähigkeiten der Spielfiguren testen. Dieses Level zeigt andere typische Szenen im Stil von Call of Duty, in denen man dem Partner und seinen Anweisungen wie “Beweg dich!”, “Warte!” “Geh jetzt rüber!”, “Schieß!” folgt.

Erscheinungstermin: Im November, wie immer

Mal abgesehen von den gegenüber dem letzten Jahr wirklich stark verbesserten und dabei gewohnt flüssigen Grafiken mit 60 FPS ist Advanced Warfare nicht besonders beeindruckend. Vielleicht geht Entwickler Sledgehammer hier den einfachen Weg und gibt den Fans einfach nur das, was sie sehen wollen. Wie immer hübsch verpackt natürlich.

Aber: Von einem Spiel der neuen Generation kann man mehr erwarten als grafische Weiterentwicklung. Da muss es auch konzeptionelle und spieltechnische Änderungen geben. Nach 20 Minuten Demo ist allerdings eine Bewertung schwierig, wir werden uns also noch ein paar Monate gedulden müssen.

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