Batman Arkham Knight kommt: Batmans grandioser Abschied

Batman Arkham Knight kommt: Batmans grandioser Abschied

Die Arkham-Saga verabschiedet sich mit einer einzigartigen Ausgabe: Batman mit seinen besten Verbündeten, ultracharismatische Schurken und die ganze Leistung der neuen Konsolen-Generation.

Rocksteady, der Macher von Batman Arkham Asylum und Batman Arkham City, kehrt in das Universum des Dunklen Ritters zurück und beendet damit eine der besten Trilogien in der Geschichte der Videospiele. Arkham Knight verspricht aber nicht nur eine würdige Fortsetzung, sondern auch die Ankunft Batmans in der Welt der neuen Konsolengeneration: einzigartiger Augenschmaus mit einem Gameplay, das die Latte für zukünftige Open-World-Spiele sehr hoch legen sollte.

Da Rocksteady lange an dieser Ausgabe arbeitete, gab Warner Bros in der Zwischenzeit Batman Arkham Origins heraus. Das Ergebnis war für einige enttäuschend, deshalb wurde es lediglich als Vorläufer erklärt und das Finale glücklicherweise wieder in den Händen von Rocksteady gelegt.

Aber: Kann Arkham Knight zwei große Titel wie Asylum und City noch überbieten? Ich glaube, ja. Und das sind meine Gründe:

Gotham, wie man es noch nie gesehen hat

Rocksteady verspricht eine fünfmal größere Fläche als Arkham City. Die Landkarte konzentriert sich hauptsächlich auf das Zentrum von Gotham. Aber nicht alles ist eine Frage der Größe, sondern vielmehr der spielerischen Freiheiten. So erklärt es zumindest der Entwicklungsleiter Sefton Hill der Zeitschrift Game Informer: “Wir wollen nicht das größte Open-World-Spiel der Geschichte schaffen, sondern das realistischste, spannendste und dichteste, das die Welt je gesehen hat”.

Ein ehrgeiziger Vorsatz. Zunächst steht Rocksteady eine verbesserte Version der Unreal-Engine zur Verfügung. Diese wurde eigens für PS4 und Xbox One sowie leistungsstarke PCs entwickelt und sorgt dafür, dass jede kleine Gasse, jedes Gebäude und jeder Wetter-Effekt von Gotham wahnsinnig detailgetreu dargestellt wird.

Was außerdem beeindruckt: Die Gebäude sind höher, an jeder Ecke gibt es ein anderes, gut erkennbares Geschäft und in der ganzen Stadt pulsiert das Leben. Wie für Katastrophen in Arkham Knight üblich, gibt es auch in Gotham Rebellen-Gruppen, die das Chaos ausnutzen, um zu stehlen und die städtischen Gebäude zu verwüsten. So kann man Revolten von bis zu 50 Personen beiwohnen. Das hat es in der Arkham-Saga noch nicht gegeben.

Batman Arkham Knight Preview

Ein Jahr des … Friedens?

Die Handlung von Batman Arkham Knight beginnt ein Jahr nach dem Ende von Batman Arkham City. Joker, der Anführer der Schurken von Gotham, ist tot und die Stadt genießt den Frieden. In einer friedlichen Stadt aber, hat der Dunkle Ritter nicht viel zu tun und so verbringt Batman die letzten zwölf Monate damit zu forschen und neue Apparate und Anzüge zu entwickeln – man weiß ja nie.

Gute Idee, Batman! Die verbliebenen Schurken haben sich nämlich erneut zusammengetan, um Chaos in Gotham zu säen und Batman ein für allemal auszuschalten. Als erstes taucht ein alter Bekannter auf: die Vogelscheuche. Der hässliche Zeitgenosse entwickelt einen Plan, mit dem bald das Chaos über Gotham herrschen soll.

Die Vogelscheuche droht nämlich damit, ein Angstgas über die ganze Stadt zu sprühen. Angesichts einer solchen Katastrophe ordnen die Autoritäten unter dem Kommando von Kommissar Gordon an, die ganze Bevölkerung zu evakuieren. Sechs Millionen Personen verlassen also Gotham. In einer leeren Stadt können die Vogelscheuche und Konsorten dann in aller Ruhe ihr Unwesen treiben und vor allem ein makabres Katz- und Maus-Spiel mit ihrem Patienten Batman spielen.

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Viele bekannte Gesichter

Die Vogelscheuche ist allerdings nicht der einzige Schurke, der sein Spiel treiben will. Ebenso von der Partie sind große Fische wie der Pinguin, Haley Quinn, der Rätselkönig oder Two-Face. Welche Rolle diese in der neuen Odyssee des Dunklen Ritters spielen, ist allerdings noch nicht bekannt.

Auf der Seite von Batman haben wir erneut Kommissar Gordon, der uns in unseren Missionen in Gotham tatkräftig zur Seite steht. Außerdem begleitet uns Barbara, die Tochter von Gordon, die ohne das Wissen ihres Vaters die Rolle des Orakels einnimmt und damit zu unserer rechten Hand im Hauptquartier wird. Sie liefert uns unendlich viel Information über Zugänge, feindliche Pläne und vieles mehr.

Doch wer führt nach dem Tod Jokers das Chaos in Gotham an? Am Anfang scheint es ganz, dass die die Vogelscheuche der neue Anführer ist. Mit der Zeit stellt sich aber heraus, dass dieser nur die Befehle eines neuen unbekannten Feindes ausführt. Wer das wohl ist? Der Ritter von Arkham selbst, daher der Titel des Spiels. Der Schurke wurde eigens für das Spiel entwickelt. Rocksteady nahm dafür eigens die Mitarbeit von DC Comics in Anspruch. Das Schaffen eines neuen Schurken für Batman ist ja wahrlich kein Kinderspiel. Wir können also gespannt sein!

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Der fast perfekte Held

Wie gesagt hat Batman das Jahr der Ruhe dazu genutzt, sich als Held zu verbessern. Unser Fledermaus-Mann hat einen neuen Anzug und verbesserte Waffen, die er alle in der Luft verwenden kann. Ferner verfügt er über mehr Unterstützung und der Gleitflug mit seinem Umhang funktioniert besser.

Auch an den Kämpfen hat Rocksteady gearbeitet: Gegenständen aus der Umgebung lassen sich als improvisierte Waffen benutzen und neue Kombos gibt es auch.

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Die Ankunft des sehnlich erwarteten Verbündeten Batmans

Diese Neuigkeiten verdecken allerdings die Sicht auf das eigentliche Ass im Ärmel: der endgültige Verbündete Batmans. Nicht Robin, sondern das treue Batmobil. Das Auto von Batman hat in dieser dritten Ausgabe seine großartige Premiere. Das Batmobil kann fahren, springen, tierisch beschleunigen und sich um die eigene Achse drehen, damit man sich schnell innerhalb der Stadt bewegen kann. Außerdem ist es ein kugelsicheres Auto, mit dem man perfekt den ein oder anderen Feind überrollen oder mit Raketen wegfegen kann. Das Beste daran: Das Batmobil steht einem immer zur Verfügung – man muss nur einen Knopf drücken und schon kommt es angefahren.

Auch wenn das Batmobil die definitive Waffe darstellt, versichert Rocksteady, dass man auch oft genug mit Batman allein auf Mission gehen will, zieht man doch manchmal einfach die Leichtigkeit und Freiheit des Helden ohne sein Fahrzeug vor. Dem Spieler bleibt die Wahl.

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Bereits jetzt ein Klassiker der neuen Generation?

Was wir bisher von Batman Arkham Knight sehen konnten, sieht super aus und ist gut bis ins Detail gearbeitet. Rocksteady macht also ernst mit seinem Vorhaben, ein echtes PS4- und Xbox-One-Spiel zu bieten, und nicht einen Cross-Gen-Titel.

Geplant ist Batman Arkham Knight für Herbst 2014 und es wird uns zumindest den schlechten Nachgeschmack nehmen, den Arkham Origins hinterlassen hat – ein unterhaltsames Spiel zwar, das aber weit hinter den Meisterspielen aus dem Hause Rocksteady zurückbleibt.

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