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Apple MacBook: Wenn Schwarzseher weiß werden

Frank Martin Lauterwein

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Windows-PC oder Apple Macintosh-Computer – das war lange Zeit eine Glaubensfrage. Inzwischen verwenden immer mehr Nutzer Computer mit dem angebissenen Apfel. Exotisch ist das schon lange nicht mehr. Seitdem das MacBook vor knapp zwei Jahren das iBook ablöste, tobt der Glaubenskrieg jedoch innerhalb der Apple-Gemeinde. Der Grund: Die Farbe.

Schwarz oder weiß, das ist hier die Frage. Apple stellt dem Anwender zwei Farben zur Auswahl. Die Entscheidung müsste unter normalen Umständen leicht fallen. Tut sie aber nicht. Denn Apple wäre nicht Apple, wenn die Sache nicht einen Haken oder zumindest eine Besonderheit hätte. Die ist in diesem Fall schlichtweg der Preis. Der schwarze Laptop kostet nämlich 200 Euro mehr als das weiße Pendant. Wählt der Anwender in der weißen Variante optional eine größere Festplatte aus, dann sind die Geräte zumindest technisch identisch. Bis auf die Farbe eben. Und bis auf den Preisunterschied zu Ungunsten des schwarzen Gerätes von dann immer noch 110 Euro. Was nun?

Man mag es kaum glauben: Das Thema ist so populär, dass eine Suche in der deutschsprachigen Google-Suchmaschine knapp 40.000 Ergebnisse bringt. In Internetforen wird orakelt und gemutmaßt, verglichen, gelobt und für verrückt erklärt. Apple hat es also wieder einmal geschafft. Das Unternehmen ist in aller Munde. Auch wenn es sich diesmal nur um eine Farbe handelt. Und um Mehrausgaben von 110 bis 200 Euro. Welches soll es denn nun sein?

Für mich gab es keine Qual der Wahl. Mein neues MacBook ist weiß. Obwohl ich ja am liebsten ein rot-gelb-blau gestreiftes Notebook gehabt hätte. Dann wäre ich so richtig zufrieden gewesen. Und dafür hätte ich dann selbstverständlich liebend gerne ein paar zusätzliche Euro auf den Tisch gelegt. Denn glückliche Mac-User arbeiten bekanntlich deutlich effektiver als unzufriedene.

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