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Amazon Photos wird attraktiver: Mit Prime zur Alternative zu Google Fotos

Prime-Mitglieder erhalten unbegrenzten Fotospeicher in voller Auflösung

Amazon Photos wird attraktiver: Mit Prime zur Alternative zu Google Fotos

Chema Carvajal Sarabia

  • 6. Juli 2026
  • Aktualisiert: 6. Juli 2026 um 11:46
Amazon Photos wird attraktiver: Mit Prime zur Alternative zu Google Fotos

Amazon hat seinen Fotodienst Amazon Photos für Android und iOS in letzter Zeit deutlich ausgebaut. Inzwischen wirkt das Ganze nicht mehr wie ein netter Prime-Zusatz, sondern wie eine echte Alternative zu Google Fotos auf Android und iOS. Besonders spannend ist Amazon Photos für Prime-Mitglieder, weil laut Amazon unbegrenzter Fotospeicher in voller Auflösung enthalten ist. Google Fotos hat bei Suche und Organisation dagegen oft noch die Nase vorn.

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Der größte Unterschied: der Speicher

Lange lief Amazon Photos eher nebenher, als Ergänzung zu Amazon Prime, nicht als ernsthafte Konkurrenz. Das hat sich geändert. Der Dienst wirkt heute runder und dürfte für viele im Alltag mehr sein als bloß ein zweites Backup im Hintergrund.

Am Ende hängt viel am Preismodell. Google Fotos bietet laut Google 15 GB kostenloser Speicherplatz, den Sie sich allerdings mit Gmail und Google Drive teilen.

Wer viele Fotos und Videos sichert, kommt damit oft schneller ans Limit, als anfangs gedacht. Danach wird es ein Fall für Google One: 100 GB kosten laut Google 1,99 US-Dollar pro Monat, 2 TB schlagen mit 9,99 US-Dollar monatlich zu Buche.

Amazon Photos startet für Nutzer ohne Amazon Prime laut Amazon dagegen erst einmal mit 5 GB kostenlosem Speicher.

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Für Prime-Mitglieder sieht die Sache aber ganz anders aus. Laut Amazon lassen sich Fotos unbegrenzt in voller Auflösung speichern, dazu kommen 5 GB für Videos.

Reicht der Videospeicher nicht, geht es laut Amazon bei 1,99 US-Dollar pro Monat für 100 GB los; 1 TB kostet 6,99 US-Dollar.

Gerade für Leute, die Amazon Prime sowieso schon bezahlen, ist das ziemlich stark. Der wichtigste Teil der eigenen Fotobibliothek ist damit im Grunde schon abgedeckt.

Amazon hat die App modernisiert

Amazon hat Amazon Photos zuletzt überarbeitet und laut Amazon unter anderem ein Erinnerungs-Karussell sowie eine Suche in Alltagssprache eingebaut. Ältere Aufnahmen lassen sich damit jetzt leichter wiederfinden.

Im Alltag macht das einen Unterschied. Amazon Photos fühlt sich dadurch deutlich lebendiger an als früher. Bei den Komfortfunktionen liegt Google Fotos aber oft noch vor Amazon, vor allem bei der treffsicheren Suche, der automatischen Sortierung und beim Wiederentdecken älterer Bilder.

Wer sehr große Sammlungen über Jahre hinweg verwaltet und Wert auf clevere Alben sowie gute Vorschläge legt, fährt mit Google Fotos in vielen Fällen noch immer besser.

Für wen sich welcher Dienst lohnt

Welcher Dienst besser passt, hängt stark davon ab, in welchem Ökosystem man ohnehin unterwegs ist. Prime-Mitglieder mit großen Fotobeständen bekommen mit Amazon Photos ein ziemlich überzeugendes Paket, vor allem dann, wenn Bilder in voller Auflösung gesichert werden sollen, ohne dass ständig neue Speicherwarnungen auftauchen.

Google Fotos bleibt die naheliegende Wahl, wenn Ihnen besonders smarte Organisation und insgesamt die reifere Nutzererfahrung wichtiger sind.

Ganz ohne Haken ist Amazon Photos allerdings auch nicht. Der Dienst unterstützt zwar RAW-Dateien und speichert Fotos in voller Auflösung, laut Amazons Nutzungsbedingungen ist er aber nicht für kommerzielle Zwecke gedacht.

Für professionelle Fotografen ist das ein klarer Nachteil. Google Fotos kam laut Google im Mai 2025 auf mehr als 1,5 Milliarden Nutzer, Amazon Prime lag nach Angaben von Amazon bis Mitte 2026 weltweit bei über 240 Millionen Mitgliedern. Allein diese Größenordnung zeigt, dass der Wettbewerb um Fotoarchive längst im Massenmarkt angekommen ist und Amazon dort inzwischen ernsthaft mitspielt.

Downloads: Download Amazon Photos für Android und iOS; Download Google Fotos für Android und iOS

Chema Carvajal Sarabia

Journalist, spezialisiert auf Technologie, Unterhaltung und Videospiele. Über das zu schreiben, was mich begeistert (Gadgets, Spiele und Filme), ermöglicht es mir, bei Verstand zu bleiben und mit einem Lächeln im Gesicht aufzuwachen, wenn der Wecker klingelt. PS: Das stimmt nicht 100% der Zeit.

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