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Aber sicher: Verschlüsselung von sensiblen Daten

Frank Martin Lauterwein

Frank Martin Lauterwein

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Die Computerwelt von heute ist mobil: Ganz selbstverständlich tragen wir Tag für Tag Laptops, externe Festplatten und USB-Sticks mit uns herum. Das ist nicht ungefährlich, denn fast immer befinden sich auf den Speichermedien private Daten. Verliert man ein Gerät oder wird es gestohlen, so haben Fremde Einblick in möglicherweise sensible Informationen.

Dass man einen tragbaren Computer mit einem Benutzerkennwort versehen sollte, ist den meisten Nutzern bekannt. Allerdings kann dieses Passwort leicht umgangen werden: Greift man direkt auf die Festplatte zu, sind dort gespeicherte Daten für Jedermann einsehbar. Darum ist es dringend empfehlenswert, private Dateien gesondert zu verschlüsseln. Dafür muss man nicht einmal Geld ausgeben. Zahlreiche Freeware-Programme leisten gute Dienste und bringen kostenlose Sicherheit auf den Rechner.

Das kostenlose Programm Challenger-Verschlüsselung kodiert Dateien, Ordner und ganze Laufwerke mit der so genannten Stromchiffrierung. Die Software funktioniert auch im mobilen Einsatz, etwa auf USB-Sticks. Die zu sichernden Dateien zieht man dabei einfach auf die Programmoberfläche. Der umgekehrte Weg funktioniert genauso. Auf Wunsch löscht Challenger-Verschlüsselung das Original. So bleiben keinerlei verwertbaren Datenreste zurück.

Die Freeware Steganos Safe One richtet einen bis zu 1 Gigabyte großen Datentresor ein. Den Zugang schützt man mit einem lokalen Passwort oder sichert die Kombination auf einem USB-Stick. Anschließend erscheint der Safe als Laufwerk im Windows Explorer. Zu sichernde Daten speichert man auf diesem Laufwerk ab und schließt den Tresor über die Oberfläche von Steganos Safe One oder per Tastenkombination. Um wieder an die verschlüsselten Daten zu kommen, gibt man das Passwort ein.

Das kostenlose TrueCrypt macht Dateien für Unberechtigte unkenntlich. Die Software verschlüsselt Daten in dem Augenblick, in dem der Anwender beispielsweise ein Dokument speichert. Voraussetzung: Man muss einen Ordner auf der Festplatte vorgeben, in dem zu verschlüsselnde Dateien automatisch gespeichert werden. Das Programm setzt mehrere Verschlüsselungsalgorythmen ein. Wer die verschlüsselten Dateien ohne das dazugehörige Passwort öffnet, sieht nur unverständlichen Datensalat.

Frank Martin Lauterwein

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